Die Gemeinden Montferland und Zevenaar sowie die Stadt Emmerich am Rhein haben gemeinsam ein Schreiben an das deutsche Bundesministerium des Innern gerichtet, in dem sie darum bitten, die derzeitige Gestaltung der Grenzkontrolle auf der A3 an der deutsch-niederländischen Grenze zu überdenken. Die Gemeinden bitten das Ministerium zu prüfen, ob die Kontrolle anders gestaltet oder verlegt werden kann, um die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss auf der niederländischen A12, die auf deutscher Seite zur A3 wird, zu verbessern.
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Seit der Einführung der Grenzkontrollen kommt es regelmäßig zu langen Staus auf der A12 in Richtung Deutschland. Diese Staus haben direkte wirtschaftliche Folgen für Unternehmen und Mitarbeiter in der Region. Darüber hinaus führen die Staus zu gefährlichen Verkehrssituationen, unter anderem durch plötzliches Bremsen und stehende Fahrzeuge auf der Autobahn. In der letzten Zeit sei es dadurch zu mehreren Unfällen gekommen, heißt es in dem Schreiben.
Babberich, Beek und Elten leiden unter zusätzlichem Verkehr
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Außerdem suchen Autofahrer aufgrund der Staus nach alternativen Routen über das untergeordnete Straßennetz. Dadurch nimmt der Schleichverkehr durch die Dörfer in der Grenzregion zu. Die Einwohner von Babberich und Beek in den Niederlanden sowie Elten auf deutscher Seite leiden dadurch täglich unter Beeinträchtigungen und einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität.
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Mit dem gemeinsamen Schreiben bitten die drei Gemeinden das deutsche Ministerium, in Absprache mit regionalen und nationalen Partnern nach einer Lösung zu suchen, mit der die notwendigen Grenzkontrollen durchgeführt werden können, ohne den Verkehrsfluss auf der Autobahn und die Lebensqualität in den umliegenden Dörfern zu beeinträchtigen. Die Gemeinden betonen, dass sie Verständnis für die Grenzkontrollen haben, halten es jedoch für sehr wichtig, dass die Auswirkungen auf die Grenzregion so gering wie möglich gehalten werden.





