Joachim Sigmund hat eine Petition an den Landtag Nordrhein-Westfalen eingereicht. Gefordert werden landesweite und rechtssichere Leitlinien für den Umgang mit Krähenkolonien in Wohngebieten.

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Sigmund ist seit vielen Jahren Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) sowie gelernter Diplom-Verwaltungswirt. Nach eigenen Angaben hat er am Vatertag, 14. Mai, die Petition als Bürger Online eingereicht, nachdem sich zahlreiche Bürger mit der Bitte um Unterstützung an ihn gewandt hatten.

Zunehmende Beschwerden

Hintergrund sind zunehmende Beschwerden über Lärm, Verschmutzungen und Nutzungseinschränkungen durch Kolonien und Ansammlungen von Krähen.

Viele Bürger fühlen sich mit den Belastungen allein gelassen. Es braucht klare und praktikable Regelungen.

Joachim Sigmund, BGE-Fraktionsvorsitzender Emmerich.
Joachim Sigmund, Einreicher der Petition

Die Petition richtet sich ausdrücklich nicht gegen den Artenschutz. Ziel sei vielmehr ein ausgewogener Ausgleich zwischen dem Schutz der Tiere und den berechtigten Interessen der Anwohner.

Gefordert werden unter anderem:

  • klare Handlungsmöglichkeiten für Kommunen
  • bessere Unterstützung der Städte und Gemeinden
  • wissenschaftlich begleitete Präventionsmaßnahmen
  • stärkere Berücksichtigung von Lärm-, Hygiene- und Gesundheitsbelangen

„Viele Bürger fühlen sich mit den Belastungen allein gelassen. Es braucht klare und praktikable Regelungen“, erklärt Joachim Sigmund.