Wanderfreudige Menschen sollten sich den 18. April im Kalender markieren: Zum dritten Mal findet dann der „Tag der Steige“ statt. Für das große Wander-Event geht es diesmal in den Essener Süden. Von 9 bis 18 Uhr kann unter dem Motto „Essen wandert an“ der Kettwiger Panoramasteig erkundet werden.

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Im Mittelpunkt stehen die malerische Kettwiger Altstadt sowie die landschaftlichen Schönheiten rund um die Ruhr, die an der rund 35 Kilometer langen Strecke liegen. Bei schönem Wetter erwartet die Veranstalterin, die Essen Marketing GmbH (EMG), wieder rund 10.000 Teilnehmende.

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Ein Wanderevent für alle Altersklassen und Fitness-Level

Das Erfolgskonzept bleibt unverändert. Wie in den vergangenen zwei Jahren, als der Zollvereinsteig (2025) und der Baldeneysteig (2024) im Fokus standen, gilt erneut: hinkommen, „Tag der Steige“-Wanderkarte schnappen, Route aussuchen und kostenlos mitwandern.

Wanderung im Essener Süden
Rund 35 Kilometer über Land, durch Wälder, Wiesen und Auen sowie einige Berge hinauf geht es beim Kettwiger Panoramasteig. Am „Tag der Steige“ werden Routen unterschiedlicher Länge angeboten.© Petra Kuiper | Petra Kuiper

Zur Auswahl stehen fünf unterschiedlichen Routen für alle Altersklassen und Fitnesslevel. Jeder entscheidet selbst über Start- und Endpunkt. Wichtig ist nur, dass man an allen Stempelstellen entlang der gewählten Route vorbeikommt. Für eine voll gestempelte Wanderkarte gibt es nämlich am Ende zur Belohnung einen Wanderpin, Kinder können sich über eine Medaille freuen. „Was aber vor allem zählt, ist der Spaß am gemeinsamen Wandern“, hebt die EMG hervor.

Ruhrgebiet
Auch zu diesem Aussichtspunkt im Stadtwald von Essen-Kettwig mit Blick auf das Ruhrtal führt der Panoramasteig. © Jochen Tack | Jochen Tack

Diese fünf Routen gibt es beim „Tag der Steige“

  • Die kürzeste Strecke ist vor allem für Familien gedacht. Die „Familienroute“ erstreckt sich über vier Kilometer Länge entlang der Ruhr und durch die historische Altstadt Kettwigs. Einer der Höhepunkte ist das Spielwarengeschäft „Frechdachs“, wo sich alle Teilnehmenden der Familienroute einen Stempel abholen können.
  • Mit elf Kilometern Länge ist die „Kettwigroute“ dann schon etwas anspruchsvoller. Bauernhöfe, ruhige Wege und schöne Aussichten wechseln sich ab und zeigen die ländliche Seite rund um den Stadtteil.
  • Mit 13 Kilometern folgt danach ein historisches Highlight, die „Schlösserroute“. Auf ihr entdecken Wanderer sowohl das Schlosshotel Hugenpoet, das an diesem Tag eine Stempelstelle beherbergt und sich für eine kulinarische Pause eignet, als auch das Schloss Landsberg, das verträumt im Wald auf Besucher wartet.
  • Wer sich auf die „Schuirroute“ begibt, wandert auf den 15,1 Kilometern größtenteils entlang des Kettwiger Panoramasteigs und lernt auf diese Weise die Landschaft zwischen den Stadtteilen Kettwig und Werden kennen. Landwirtschaftliche Flächen, Höfe und Wälder bestimmen das Bild. An dieser Strecke liegt beispielsweise der Rutherhof, bekannt für seine Swingolf-Anlage.
  • Gut zu Fuß sollte sein, wer die „Profiroute“ absolvieren möchte, denn sie umfasst die gesamte Strecke des Kettwiger Panoramasteigs. Da heißt es früh starten, um die rund 35 Kilometer auch tatsächlich bis zum Ende der Veranstaltung zu schaffen. Zwei Stempelstellen öffnen deshalb bereits um 8 Uhr: der Bahnhof Werden und der Bahnhof Kettwig Stausee.
Außenaufnahme Hugenpoet
Zu historischen Highlights wie dem Schlosshotel Hugenpoet führt die „Schlösserroute“.© FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska

An diesen Stellen werden Wanderkarten und Stempel verteilt

Egal, welche Route man wählt, der Start empfiehlt sich an einer der Stempelstellen. Dies sind Bahnhof Kettwig Stausee, Bahnhof Werden, Am Ruhrbogen, Brücke Altstadt, Schlosshotel Hugenpoet, Frechdachs, Schwimmbad Kettwig und Rutherhof.

Weitere Infos und Karten

Weitere Informationen zum Ablauf und Hinweise zu den einzelnen Routen am „Tag der Steige“ sowie Kartenmaterial gibt es im Internet auf www.visitessen.de.

Auch die Wander-App „komoot“ informiert über Details der fünf verschiedenen Routen, die am 18. April erwandert werden können.

Die Wanderkarte zum „Tag der Steige“ gibt es an jeder der genannten Stempelstellen sowie vorab in der Tourist Info Essen (Kettwiger Straße 35), am Informationsschalter im Rathaus Essen und im Rathaus Kettwig (Bürgermeister-Fiedler-Platz 1).

Essen
Einen schönen Blick über Kettwig hat man als Wanderer oberhalb des Ruhrstausees. Bei gutem Wetter ist die Mintarder Brücke zu erkennen.© Jochen Tack | Jochen Tack

Zumindest für die langen Strecken empfiehlt die EMG Wanderschuhe, für die kürzeren festes Schuhwerk. Einen Kinderwagen mitzunehmen, ist bei der Familienroute kein Problem. Bei allen anderen Routen geht es auch über Stock und Stein und durch den Wald.

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Zentrale Stelle am Ruhrofer: Infos, Verpflegung und Merchandise

In diesem Jahr gibt es eine zentrale Veranstaltungsfläche. Sie befindet sich neben der Kettwiger Rudergesellschaft an der Ruhrpromenade. Hier präsentieren sich Partner der EMG, wie die Sparkasse Essen und der Regionalverband Ruhr. Es gibt Essen und Trinken und auch der Heimatverein Kettwig wird über den pittoresken Stadtteil und seine lange Geschichte informieren. Am Ruhrufer findet zudem um 9 Uhr die feierliche Eröffnung mit Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen statt.

Schnupperwochenende Rudern bei der Kettwiger RG

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Die zentrale Veranstaltungsfläche befindet sich neben der Kettwiger Rudergesellschaft an der Ruhrpromenade.© FUNKE Foto Services | Christoph Jendral

Ausschließlich dort gibt es dieses Jahr erstmalig auch Merchandise-Artikel zum „Tag der Steige“ zu kaufen. Die Nachfrage danach sei in den ersten beiden Jahren so groß gewesen, teilt die EMG mit, dass man nun verschiedene Erinnerungsstücke anbiete. So gibt es Stoffbändchen für einen Euro, Aufnäher für den Rucksack für vier Euro sowie einen Sonderpin zum diesjährigen „Tag der Steige“ für zwei Euro. Wer nachweisen kann, dass er bereits zum dritten Mal beim „Tag der Steige“ dabei ist, erhält diesen als Belohnung für eine beendete Route gratis.

Weitere Aktionen rund um den „Tag der Steige“

Besichtigt werden kann von 8 bis 18 Uhr die Kirche St. Altfrid, Charlottenhofstraße 61. Sie wurde umfassen renoviert und bietet moderne Kirchenarchitektur. Offen ist zudem von 9.30 bis 17 Uhr die historische Ev. Marktkirche Kettwig, Martin-Luther-Platz. Von 11 bis 16 ist zudem das Gemeindezentrum Petershof (Hauptstraße 138) geöffnet und bietet Kaffee und Kuchen und einen Ort zum Ausruhen an. Vor St Peter ist ein Stand der Pilgerstelle des Bistums Essen und die Kirche St. Peter ist für Besichtigungen und Gebete geöffnet.Außerdem lädt die Walter-Hohmann-Sternwarte, Wallneyer Straße 159, in Schuir von 11 bis 16 Uhr auf ihr Außengelände ein. Bei gutem Wetter kann dort die Sonne durch spezielle Teleskope betrachtet werden.

Essen: Die Kirche des Jugendhauses St. Altfrid ist neu gestaltet worden
Offen für Interessierte ist am 18. April die Kirche St. Altfrid. Das moderne Innenraumkonzept lädt zum Verweilen und Entdecken ein.© FUNKE Foto Services | Uwe Ernst

Aussichtspunkte sind außerdem unter anderem das Wildgatter im Heissi-Wald, Haus Schuir, die Kapelle Maria im Maien, der Alte Bahnhof Kettwig, die Eisenbahnbrücke über der Ruhr, Schloss Oefte, Schloss Landsberg und das Schlosshotel Hugenpoet. Nicht zu vergessen: Neben der Kettwiger bietet auch die Werdener Altstadt ein malerisches Ambiente.

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Örtliche Gastronomie entlang der Wanderstrecken

Es ist immer gut, Verpflegung dabei zu haben. Hunger und Durst können kleine und große Wanderer aber auch entlang der Routen stillen: An jeder Strecke befindet sich örtliche Gastronomie. An folgenden Stempelstellen kümmern sich außerdem die Partner um das leibliche Wohl: Schlosshotel Hugenpoet, Schwimmbad Kettwig, Rutherhof und auf der Veranstaltungsfläche Am Ruhrbogen.

Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr oder per Auto

Die Veranstalterin empfiehlt grundsätzlich die Anreise mit dem ÖPNV. Zum Beispiel mit der S6 oder der Buslinie 142. Wer lieber mit dem Auto kommen will, kann gut am Schwimmbad Kettwig (Im Teelbruch 10), dem Rutherhof (Rutherweg 39), rund um die Bahnhöfe Kettwig (Ruhrtalstraße 345), Kettwig Stausee (Werdener Straße) und Werden (Im Löwental) parken. Entlang der Ruhr und am Ruhrbogen gibt es tendenziell weniger Parkplätze.