Der Zechenpark in Kamp-Lintfort hat einen dritten Stern erhalten. Den erhält ein Projekt der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027, wenn es einen Fördermittelbescheid bekommen hat und damit die Umsetzung finanziell gesichert ist. Die IGA-Projekte verbinden exemplarisch ökologische Innovation, Industriekultur, nachhaltige Mobilität und zeitgemäße Umweltbildung. Vor wenigen Wochen erst überreichte NRW-Umweltminister Oliver Krischer höchstselbst den Förderbescheid in Kamp-Lintfort – inklusive Ausflug auf den Zechenturm.

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Die Kamp-Lintforter befinden sich damit in illustrer Gesellschaft. Denn auch das WASAG‑Gelände in Haltern am See, die Ruhrpromenade in Hattingen, das Absturzbauwerk Emscher in Dinslaken/Voerde sowie der Kanaluferpark Schurenbachhalde in Essen erhielten diese Auszeichnung im Zuge der IGA-Beteiligung.

Insgesamt 23 Projekte sind damit finanziell abgesichert. Von den bislang 38 Projekten mit einem ersten Stern befinden sich mehr als 65 Prozent in der Realisierung. Die Summe der Fördermittel von Land, Bund und EU für die kommunalen Projekte beläuft sich insgesamt auf rund 55 Millionen Euro, die Gesamtbausumme liegt bei etwa 120 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.