Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder im Niag-Fahrdienst zusätzlich zu Dienstag, 17. März, auch für Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. März, zum Warnstreik aufgerufen. Das passiert im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr. Neun Warnstreiktage der Gewerkschaft Verdi zählt die Niag damit allein in diesem Jahr, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

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Am Dienstag sei das Team im Fahrdienst aufgerufen, am Mittwoch das Werkstatt-Team zusammen mit allen Auszubildenden und am Donnerstag seien alle Verdi-Mitglieder der Niag inklusive der Auszubildenden durch die Gewerkschaft zum Warnstreik aufgerufen worden.
Was bedeutet der Streik für die Fahrgäste?
So schätzt das Unternehmen die Auswirkungen ein: Auf Basis der Erfahrungen der Warnstreiks in den vergangenen Wochen sei für den Dienstag lediglich mit dem Ausfall einzelner Fahrten im Niag-Liniennetz zu rechnen. Ein Großteil der Niag-Fahrten sollte aller Voraussicht nach am Dienstag stattfinden können, sodass der Betrieb in weiten Teilen des Netzes aufrechterhalten bleiben könnte, heißt es.
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Durch den zu erwartenden Warnstreik der Werkstattmitarbeitenden am Mittwoch dürften nach Auffassung des Unternehmens im Laufe des Tages stärkere Auswirkungen des Warnstreiks zu erwarten sein, weil Fahrzeuge dann nicht kurzfristig repariert und betankt werden könnten. In der Vergangenheit fielen bei entsprechenden Warnstreiks rund zehn Prozent der Fahrten aus, erklärt die Niag.
Diese Situation dürfte bis in den Donnerstag hineinwirken, so dass auch hier mit stärkeren Auswirkungen gerechnet werden müsse. Hier sei deshalb von einem möglichen Ausfall von zehn bis 15 Prozent der Fahrten auszugehen, warnt die Niag.
Wo sind die Auswirkungen am größten?
Erfahrungsgemäß konzentrierten sich die Auswirkungen laut Niag auf den Großraum Duisburg, Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn sowie den Raum Wesel. Ein weitgehender Ausfall des Betriebs sei aktuell auszuschließen, weil die Fahrten des Tochterunternehmens Look weiterhin planmäßig durchgeführt würden und weil sich nach den Erfahrungen der letzten Wochen und Jahre bei weitem nicht alle Mitarbeitenden an den Warnstreiks beteiligten.
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Die Niag rät den Fahrgästen aber auf jeden Fall, vor Fahrtantritt die Echtzeitinformationen in der Niag-App, im Fahrplaner auf niag.de oder in anderen ÖPNV-Auskunftssystemen zu prüfen.




