Der Mülheimer Unternehmer Stefan Bucksteegen hat sich wieder etwas einfallen lassen, um Kindern eine Freude zu machen. In der Vergangenheit ist er bereits 238 Kilometer im Dauerregen geradelt, hat Gerald Asamoah und Mike Büskens mobil gemacht und ein Golf-Turnier auf die Beine gestellt. Damit wurde unter anderem eine kostspielige Stammzellentherapie für den schwerbehinderten Mika finanziert, die deutliche Fortschritte gebracht hat. Nun hat sich Bucksteegen etwas Neues für die Vorweihnachtszeit einfallen lassen und das klingt nach einem besonders persönlichen Projekt.

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„Meine Frau meinte, dass wir noch gar keine Charity-Aktion zusammen gemacht haben.“ Sie mussten nicht lange überlegen, was das sein könnte. Katja Bucksteegen ist große Pferdeliebhaberin und verbringt ihre Freizeit gern auf einem Pferdehof am Auberg, auf dem auch ihre beiden Ponys stehen. „Wir haben zwei Töchter und als sie kleiner waren, kam natürlich immer der Satz: Papa, wir möchten auch ein Pony! Worauf ich sagte: Klar, was kommt als nächstes - soll ich ein Ufo landen lassen?“ Stefan Bucksteegen lacht, sagt aber dann: „Der Reitsport ist ein teurer Spaß, den sich nicht jeder leisten kann. Ich komme selbst aus einfachen Verhältnissen und würde gerne Kindern einen Tag auf dem Ponyhof ermöglichen, die so etwas sonst nicht erleben.“
Ich komme selbst aus einfachen Verhältnissen und würde gerne Kindern einen Tag auf dem Ponyhof ermöglichen, die so etwas sonst nicht erleben.
Stefan Bucksteegen, Initiator der Charity-Aktion
Mülheimer Familien können sich ab sofort bewerben
Bewerben kann man sich ab sofort: Die Bucksteegens laden Mitte Dezember zehn Kinder auf den Reiterhof am Auberg ein. Konkret richtet sich die Aktion an Kinder zwischen drei und 14 Jahren, die sich schon lange wünschen, Zeit mit einem Pony zu verbringen, bislang aber noch nicht die Chance dazu hatten. Jedes Kind muss eine erwachsene Begleitperson und einen Fahrradhelm mitbringen. Die Kinder können die Ponys pflegen, putzen, reiten und einfach eine schöne Zeit verbringen.
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Zum kleinen Mika und dessen Familie hat Bucksteegen auch immer noch Kontakt. Zur Erinnerung: Zweimal sammelte er Spenden für Mikas Stammzellentherapie in den Niederlanden. Nun unterstützt er die Familie gern bei einem weiteren Vorhaben. Damit Mika spezielle Therapien machen kann, fährt die Familie regelmäßig ins Ausland. Mika kann nur eine bestimmte Zeit aufrecht im Auto sitzen. Somit benötigt die Familie für ihr Fahrzeug nicht nur einen rollstuhlgerechten Umbau, sondern auch eine Liegefläche. Bucksteegen hat sich zum Ziel gesetzt, 25.000 Euro zum Projekt „Ein Auto für Mika“ beizusteuern. 4000 Euro Spenden hat er bereits zusammen.
Bewerbungen für den Tag auf dem Ponyhof sind per E-Mail an bucksteegen@assenovo.de möglich. Die Teilnehmenden werden unter allen Bewerbern nach dem Zufallsprinzip ausgelost. Anschließend erfahren sie die genaue Adresse und die Uhrzeit, vermutlich um die Mittagszeit.








