Neue Therapieansätze bei Alzheimer wecken oft große Hoffnung, gleichzeitig bleiben viele Fragen offen: Wer kann eine etwa Antikörpertherapie erhalten, wie wirkt sie und welche Chancen und Risiken sind zu beachten? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Dirk Woitalla, Chefarzt der Klinik für Neurologie am St. Marien-Hospital (SMH), in einem öffentlichen Vortrag am Dienstag, 17. Februar, in der katholischen Akademie Die Wolfsburg.

Mülheimer Experte: Antikörpertherapie zielt auf Eiweißablagerungen im Gehirn

Stroke Unit am St. Marien Hospital in Mülheim an der Ruhr
Prof. Dr. med. Dirk Woitalla, Chefarzt der Klinik für Neurologie am SMH, stellt sich bei seinem Vortrag zum Thema Alzheimer auch den Fragen interessierter Gäste. © FUNKE Foto Services | Martin Möller

Unter dem Titel „Antikörpertherapie bei Alzheimer“ bietet der Mediziner einen verständlichen Überblick über den aktuellen Stand dieser modernen Behandlungsform. Prof. Woitalla erklärt, wie Antikörpertherapien gezielt an krankheitsrelevanten Eiweißablagerungen im Gehirn ansetzen, welche Voraussetzungen für eine Behandlung erfüllt sein müssen und wie der Ablauf gestaltet ist, einschließlich Diagnostik, Therapieüberwachung und möglicher Nebenwirkungen. Zudem werden aktuelle Studienergebnisse vorgestellt und die Therapie in das Gesamtkonzept der Alzheimer-Behandlung eingeordnet.

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Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, ihre Fragen direkt an den Experten zu richten. Die Veranstaltung findet erstmals in Kooperation mit der katholischen Akademie Die Wolfsburg statt und richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist gegen 19.30 Uhr geplant. Der Vortrag findet im Auditorium der Akademie am Falkenweg 6 statt.