Jährlich verlassen zahlreiche Menschen nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma, einer Hirnblutung oder anderen neurologischen Erkrankungen die Akutklinik oder Reha-Einrichtung. Diese Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörige stehen dann vor zahlreichen Herausforderungen. Ein neues Angebot der Theodor-Fliedner-Stiftung schließt in Mülheim und Umgebung eine wichtige Versorgungslücke zwischen Klinik, Reha und Alltag.
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Das 2021 eröffnete Beratungszentrum an der Wallstraße in der Stadtmitte ist in solchen Fällen eine zentrale Anlaufstelle. Dort gibt es kostenlose Erstberatungen und Orientierung nach Klinik- oder Reha-Aufenthalt, Unterstützung bei Anträgen (etwa zu den Themen Pflegegrad oder Schwerbehindertenausweis), Hilfe bei der Organisation ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgungsangebote, individuelle Begleitung rund um das Thema Wohnen und Alltag und eine regionale Vernetzung mit Therapeutinnen und Therapeuten.
Das sind die Termine für den neuen Neuro-Treff
Außerdem findet dort ab April alle zwei Monate am ersten Donnerstag (außer Fronleichnam) der „NeuroTreff MeH“ statt, eine begleitete Selbsthilfegruppe speziell für Angehörige von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Die Gruppe bietet Raum für Austausch, Entlastung und Information.
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Termine sind der 2. April, 6. August, 1. Oktober und 3. Dezember jeweils von 16.30 bis 18.30 Uhr an der Wallstraße 18. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird aber gebeten (0800 40 30 222 oder info@fliedner.de).
Das bietet die „Perspektive Arbeit“ in Mülheim
Im Rahmen der „Perspektive Arbeit“ bietet die Stiftung neue Möglichkeiten zur beruflichen Teilhabe und Tagesstruktur – angepasst an individuelle Fähigkeiten. Geschützte Arbeits- und Förderangebote sorgen für einen geregelten Alltag und den Austausch mit Gleichgesinnten. Individuelle Förderung, begleitende Therapien und ein Fahrdienst gehören ebenfalls dazu.

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