- Beim Tag des Lokaljournalismus öffnete die Mülheimer Lokalredaktion ihre Türen und gewährte interessierten Mülheimerinnen und Mülheimern Einblicke in ihre Arbeitsweise.
- Die Besucher konnten erleben, wie Artikel entstehen, wie sie online und in der Zeitung publiziert werden und welche Themen die Redaktion besonders bewegen.
- Als Highlights sorgten Live-Musik und unsere Jolanthe-Spendenaktion für den gemeinnützigen Verein „Hard for Kids“ für eine besondere Atmosphäre.
Wie entstehen eigentlich die Artikel der Mülheimer Lokalredaktion? Und was passiert alles, bis die Informationen, die die Lokaljournalisten und Lokaljournalistinnen Tag für Tag in Mülheim für ihre Leserinnen und Leser zusammentragen, schließlich auf waz.de/muelheim erscheinen und in der Zeitung abgedruckt werden? Mit Fragen wie diesen haben uns die Besucher unseres Tages der offenen Tür am Tag des Lokaljournalismus gelöchert.

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Gut so – denn genau das wollten wir zeigen: Wie echte Nachrichten entstehen, wie wir in Mülheim recherchieren, hinhören und nachhaken, wenn Menschen Missstände aufzeigen, aber auch, wenn sich etwas Gutes tut in unserer Stadt. Denn wir verstehen unsere Arbeit ausdrücklich als Gegenpol zu Fake News und Desinformation. Dass wir dazu mit wissbegierigen Mülheimerinnen und Mülheimern ins Gespräch kommen konnten, ihnen hautnah zeigen konnten, wie wir Zeitung machen und so viel mehr, etwa unsere Nachrichtenseite bespielen und unsere Instagram- sowie Facebook-Accounts pflegen, war uns eine Freude.
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Fast wie im Taubenschlag ging es am Dienstagabend in unserer Redaktion an der Wallstraße 3a zu, als wir zum Tag des Lokaljournalismus eingeladen hatten. Die Besucherinnen und Besucher gaben sich die Klinke in die Hand. „Ah, so sieht also die Redaktion aus, hier arbeiten Sie zusammen“, kommentierte ein Gast seinen ersten Eindruck. Noch genauer sahen etwa Evelyn und Manfred Bee hin. Das Ehepaar aus Speldorf ließ sich am Computer ganz genau zeigen, wie ein Artikel in unserem Redaktionssystem entsteht, wie er den Weg ins Internet findet und – für die jahrzehntelangen Zeitungsleser ganz entscheidend – wie er in der gedruckten Ausgabe der WAZ/NRZ Mülheim erscheint.
Ein Zimmer weiter erfuhren die Redaktionsgäste zudem, wie wir täglich mithilfe einer Statistik ablesen können, welche unserer Artikel bei unseren Leserinnen und Lesern am beliebtesten sind. Redaktionsleiter Mirco Stodollick ließ die Besucher dabei schätzen: „Welcher unserer Artikel war wohl im vergangenen Jahr derjenige, der am meisten gelesen wurde?“ Mancher musste grübeln, welche Schlagzeilen es 2025 in Mülheim alle gab und welche wohl das Zeug zum Spitzenreiter hatte.
Warum die Ruhrtalbrücke im vergangenen Jahr unser meistgelesener Artikel war

Letztlich löste der Chef auf: Am häufigsten angeklickt wurde im vergangenen Jahr der Text darüber, dass die Ruhrtalbrücke der A52 im Zuge ihres Neubaus einen Radweg erhalten soll. Andersherum besonders spannend für uns Redakteurinnen und Redakteure: Im Gespräch mit den Besuchern tat sich manches Thema auf, das wir in naher Zukunft aufgreifen wollen, sei es der zugemüllte Papiercontainer am Speldorfer Friedhof, ein interessanter Sozialforscher, der von Mülheim aus in die Welt gezogen ist, oder ein hochspezialisiertes Unternehmen, das von der Ruhrstadt aus in die ganze Welt liefert.

Als besonderes Bonbon heizte der Mülheimer Musiker Klaus Vanscheidt in unserem gemütlichen Redaktionswohnzimmer ein, an der Posaune musikalisch unterstützt von Jazz-Club-Gründer Manfred Mons. Die beiden Musiker hatten zuletzt vor 21 Jahren zusammen gespielt, als sie gemeinsam den Mülheim-Song „Wir sind die Stadt an der Ruhr“ aufgenommen hatten. Unser Tag der offenen Tür brachte sie nun wieder zusammen.
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Zusammengeschmissen haben auch unsere Gäste am Tag des Lokaljournalismus und spendeten für denjenigen Verein, den wir in diesem Jahr mit unserer langjährigen Benefiz-Aktion Jolanthe unterstützen: „Hard for kids“, zu dessen Vorstand auch Klaus Vanscheidt gehört, verhilft Familien mit schwerstkranken Kindern zu Glücksmomenten. Auch darüber, über das Engagement und den Ehrgeiz der Vereinsmitglieder, die Mädchen und Jungen, die es bitterhart getroffen hat, ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wollen, werden noch zahlreiche Artikel erscheinen – versprochen.












