- Wann hat die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen geöffnet? Hier finden Sie die Ausstellungsdauer, Öffnungszeiten und Abweichungen.
- Was zeigt „Mythos Wald“? Wir geben Einblicke in die Ausstellung und zeigen, welche Highlights Sie erwarten.
- Alles, was sonst noch wichtig ist: Infos zu Ticketkosten, Parken, Anfahrt, Führungen und Barrierefreiheit. Gruppen wie Familien können mit einer Sammelkarte Eintrittsgelder sparen.
Der Oberhausener Gasometer gibt wieder einzigartige Einblicke in eine vielschichtige Lebenswelt: „Mythos Wald“ zieht für einen Großteil des Jahres 2026 in die beliebte Ausstellungshalle. Wir beantworten alle Fragen, die für einen Besuch wichtig sind.
Wann öffnet die Ausstellung „Mythos Wald“ in Oberhausen?
„Mythos Wald“ ist bereits seit dem 20. März geöffnet und bleibt voraussichtlich bis zum 30. Dezember 2026 im Gasometer. Die Ausstellung gibt Dienstag bis Sonntag, auch an Feiertagen, von 10 bis 18 Uhr Einblicke in das Ökosystem Wald. Die Kasse schließt um 17.30 Uhr. Ab 17.45 Uhr räumt der Gasometer das Panoramadach. In den Ferien in NRW öffnet „Mythos Wald“ auch montags.
Auch interessant

„Mythos Wald“ im Gasometer: Was kosten die Tickets?
Die Eintrittskarten sind nicht an ein bestimmtes Datum gebunden und gelten in der gesamten Ausstellungszeit. Online kommt eine Vorverkaufsgebühr von 1,75 Euro pro Buchung hinzu – dafür werden diese Besucher bevorzugt eingelassen.
- Erwachsene (ab 18 Jahren): 14 Euro
- Ermäßigt: 11 Euro (Kinder ab sechs Jahren, Schüler, Studierende, Auszubildende, Personen im BFD oder FSJ, Personen über 65 Jahre, Menschen ab einem Grad der Behinderung von 50 Prozent, Empfänger von Sozialleistungen mit Bescheinigung, Gruppen ab 15 Personen)
- Kinder bis fünf Jahre: Eintritt frei
- Familienkarte: 33 Euro (zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder zwischen sechs und 17 Jahren)
- Mini-Familie: 28 Euro (ein Erwachsener und zwei Kinder zwischen sechs und 17 Jahren)
- Dauerkarte: 32 Euro (für die gesamte Laufzeit der Ausstellung gültig)
Mit der Ruhr.Topcard und der Ruhrkultur.Card brauchen Besucher keine Tickets. Mit der GEO-Card oder evo-Card und für Nabu-Mitglieder gibt es an der Kasse Rabatte.
Was zeigt die Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer Oberhausen?
„Mythos Wald“ ist der dritte Teil einer Trilogie: Wie die beiden vorausgegangenen Ausstellungen „Zerbrechliches Paradies“ und „Planet Ozean“ sollen wissenschaftliche Fakten auf künstlerische Umsetzung treffen. Der Gasometer will nicht nur zeigen, wie bewundernswert und vielfältig die Natur ist, sondern auch Folgen des Klimawandels und mögliche Lösungen veranschaulichen. Bilder, Videosequenzen und besondere Exponate sollen einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelten geben.
Auch interessant
Was ist das Highlight von „Mythos Wald“ im Gasometer?
Das unangefochtene Highlight ist „eine bisher noch nie realisierte Kunstskulptur“, heißt es aus dem Gasometer. „Der Baum“ soll die weltweit größte Innenraum-Lichtkunstinstallation sein. 35 Meter hoch ragt das Kunstwerk. Lichteffekte lassen den Baum lebendig wirken. Eigens komponierte Musik soll die Installation zum Erlebnis machen.

Unter den Ausstellungsstücken ist zum Beispiel der Riesenhirsch einzigartig: Das Original-Skelett gehört zu einer Art, die vor rund 7000 Jahren ausgestorben ist. Nun können es Besucher im Gasometer Oberhausen bewundern.

„Mythos Wald“ im Gasometer: Welche Führungen bietet die Ausstellung?
Der Gasometer bietet verschiedene Führungen. Neben dem Preis für die Führung selbst müssen Besucher auch den Eintritt einkalkulieren:
- Offene Führungen: sonn- und feiertags jeweils um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Voranmeldung (online) empfohlen, circa eine Stunde, 5 Euro
- Individuelle Führungen: Zeitpunkt nach Absprache, Buchung spätestens drei Wochen vor dem Termin, maximal 25 Teilnehmer, circa eine Stunde, 70 Euro (deutsch) oder 80 Euro (englisch, französisch, niederländisch)
- Führung XXL: Zeitpunkt nach Absprache, Buchung spätestens drei Wochen vor dem Termin, maximal 25 Teilnehmer, circa 90 Minuten, 105 Euro (deutsch) oder 120 Euro (englisch, französisch, niederländisch)
- Themenführung biblischer Inspiration (mit Theologen und Seelsorgern vom Café Mary & Joe, Marcus Tannebaum und Ralf Kasper): Termine nach Absprache mit den Guides, circa eine Stunde, 70 Euro
- Schulklassen: 60 Euro (deutsch) oder 70 Euro (englisch, französisch, niederländisch)

Interessierte können unter ausstellung@gasometer.de einen Termin für eine der nichtoffenen Führungen vereinbaren. Mit Audioguides, die ausgewählte Exponate erklären, haben Besucher die Möglichkeit, die Ausstellung auf eigene Faust zu entdecken. Für 3,50 Euro können sich Erwachsene eines der Handgeräte leihen. Alternativ gibt es in den App-Stores Audioguides für 3 Euro.
Welche Veranstaltungen plant der Gasometer rund um die neue Ausstellung „Mythos Wald“?

Derzeit sind zwei Veranstaltungen für das Jahr 2026 angekündigt. Passend zur laufenden Ausstellung befassen sie sich mit der Lebenswelt Wald, die Tickets sind ab sofort an der Tageskasse am Gasometer sowie auf der Webseite https://www.gasometer.de/de zu kaufen:
- Mittwoch, 8. Juli, ab 19.30 Uhr: Vortrag „Große Bäume, kleine Helden – wie Bakterien Wäldern beim Überleben helfen“ von Förster und Autor Peter Wohlleben (25 Euro, ermäßigt 22 Euro). Der Besuch der Ausstellung „Mythos Wald“ ist mit diesem Ticket am Veranstaltungstag von 10 bis 18 Uhr beziehungsweise im Anschluss an den Vortrag bis 23 Uhr möglich.
- Mittwoch, 26. August, ab 19.30 Uhr: Vortrag „Der Wald, das Klima und die Biodiversität“ von Dokumentarfilmer Jan Haft (25 Euro, ermäßigt 22 Euro). Der Besuch der Ausstellung „Mythos Wald“ ist mit diesem Ticket am Veranstaltungstag von 10 bis 18 Uhr beziehungsweise im Anschluss an den Vortrag bis 23 Uhr möglich
Die Anreise zum Gasometer Oberhausen: Tipps für die Anfahrt mit ÖPNV und Auto
Jeder Bus und jede Bahn ab der Trassenhaltestelle des Oberhausener Hauptbahnhofs fahren die Haltestelle „Neue Mitte“ an. Von dort geht man nicht weit bis zum Gasometer. Autofahrer nehmen auf der A42 die Ausfahrt Oberhausen-Zentrum und fahren in Richtung Zentrum. Von dort aus ist der Gasometer ausgeschildert. Die Adresse für das Navi lautet Arenastraße 11, 46047 Oberhausen.
- Alle Nachrichten aus Oberhausen lesen Sie hier.+++Abonnieren Sie unseren Oberhausen-Newsletter per Mail (Newsletter-Anmeldung) und unseren kostenlosen Familien-Newsletter+++Folgen Sie uns auf Facebook oder Instagram+++Themenseiten: Polizei und Feuerwehr, Centro, Karls Erlebnis-Dorf, Serie: „Die starken Macher unserer Wirtschaft“, Wohnen und Immobilien, Gastro, Baustellen, Kitas, Schulen, Fronleichnamskirmes, RWO, Lokalsport+++Laden Sie die News-App aufs Handy (Android-Version, Apple-Version).
Kostenlose Parkplätze finden Besucher gleich am Gasometer. Behindertenparkplätze liegen direkt am Eingang zur Information. Sollte es richtig voll werden, sind am Centro Oberhausen weitere Stellplätze.

Wie barrierefrei ist die neue Ausstellung im Oberhausener Gasometer?
Der Gasometer Oberhausen bezeichnet sich selbst als „weitgehend barrierefrei“ und bietet barrierefreie Toiletten. Die Manege, auf der aktuell die Lichtinstallation „Der Baum“ zu sehen ist, ist für Gehbehinderte nicht vollständig zugänglich, ein Rundgang ist aber möglich. Alle Ebenen sind mit Aufzügen zu erreichen. Vor dem Eingang an der Infolounge gibt es Behindertenparkplätze.
Nach Absprache können sich Besucher Rollstühle leihen, am besten mit Reservierung rund zwei Wochen vorher. Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen B im Ausweis können eine Begleitung kostenlos in den Gasometer mitnehmen. Dieses Ticket gibt es nur an der Kasse. Auf Anfrage bietet der Gasometer gesonderte Führungen für Blinde und Sehbehinderte. Hunde sind zwar nicht erlaubt, Begleithunde sind davon aber ausgenommen.

Ausstellungslocation in Oberhausen: Was ist eigentlich ein Gasometer?
Der Gasometer in Oberhausen diente als Speicher für Gicht- und Koksgase aus der Stahlproduktion. 1927 begann der Bau des riesigen Gasbehälters. Mit 117,5 Metern Höhe und einem Durchmesser von 67,6 Metern war er bei der Fertigstellung 1929 der größte seiner Art in Europa.
Auch interessant
Im Zweiten Weltkrieg trafen mehrere Bomben den Gasbehälter, trotzdem wurde er erst gegen Kriegsende stillgelegt. 1946 geriet das Bauwerk bei Reparaturen in Brand und musste wiederaufgebaut werden. Unter anderem das Dach konnte erneut verwendet werden. Nachdem die Kokerei in Oberhausen schloss und man zunehmend auf Erdgas in Pipelines setzte, wurde der Speicher überflüssig und 1988 stillgelegt. Sechs Jahre später zog bereits die erste Ausstellung „Feuer und Flamme“ in den Gasometer ein.






