Die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Johanniter Krankenhaus Oberhausen setzt jetzt dieses schonende Untersuchungsverfahren ein: Bei Cryo-EBUS wird während einer Spiegelung der Atemwege auffälliges Gewebe mithilfe von Ultraschall aufgesucht und anschließend durch Kälte entnommen. Auf diese Weise können besser erhaltene Gewebeproben gewonnen werden. Das erleichtert die Beurteilung auffälliger Befunde und kann helfen, schneller die passende Behandlung einzuleiten.
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Gerade für Menschen mit unklaren Veränderungen im Brustkorb ist das ein wichtiger Fortschritt. Mit dem neuen Verfahren steigen die Chancen, schneller zu einer verlässlichen Diagnose zu kommen. Gleichzeitig kann es dazu beitragen, weitere belastende Eingriffe oder – in manchen Fällen – sogar Operationen zu vermeiden.
Cryo-EBUS sorgt für rasche und eindeutige Diagnosen
„Für viele Patientinnen und Patienten ist es sehr schwer, mit einer unklaren Diagnose zu leben“, sagt Eldar Ahmetović, Chefarzt der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde. „Deshalb ist es für uns so wichtig, möglichst schnell Klarheit zu schaffen.“ Cryo-EBUS komme zum Einsatz, wenn herkömmliche Gewebeproben nicht ausreichten, um eine eindeutige Aussage zu treffen.



