Diese urbane Kultur veränderte die Welt. Eine Ausstellung in den Niederlanden erzählt die Geschichte des Hip-Hop. Die Schau „Hip-Hop is“ im Groninger Museum beschäftigt sich mit dem tiefen Einfluss dieser Musikrichtung auf die bildende Kunst der vergangenen 40 Jahre.

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Besucher erfahren, dass Hip-Hop zu den wirkungsreichsten kulturellen Bewegungen des 20. und 21. Jahrhunderts zählt. Ursprünglich als Straßenkultur marginalisierter Gruppen entstanden, fand Hip-Hop in der etablierten Kunstwelt lange Zeit wenig Anklang. „Es wurde nicht als ‚richtige Kunst‘ anerkannt, sondern immer nur als Straßenkunst“, sagt Museumsführer Marcel Wichgers. Mittlerweile erhalte Hip-Hop in seiner Vielschichtigkeit aus Rap, Tanz und Straßenkunst seine verdiente Würdigung.

Hip-Hop-Ausstellung in Groningen beleuchtet Vorurteile

Teil der Ausstellung sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Martha Cooper (83), Arthur Jafa (65) und Iris Kensmil (56). Die Arbeiten umfassen Fotografien, Skulpturen, Graffiti und Malereien.

Die Kuratoren Sherlock Telgt und Dennis Kok führen Besucherinnen und Besucher in ihrer Ausstellung nicht nur durch die internationale Hip-Hop-Geschichte, sondern beleuchten auch Groningens Verbindungen mit dieser kulturellen Bewegung. Viele der Werke befassen sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen wie Gewalt und Krieg. „Und es geht auch viel um Vorurteile gegen bestimmte Personengruppen“, so Marcel Wichgers. Ihn beeindrucke besonders, wie viele der jahrzehntealten Werke noch heute relevant seien.

Das Museum macht vieles anders

Nicht nur das Thema der Ausstellung, auch die Präsentation und die Gestaltung der Räume unterscheiden sich von anderen Museumsschauen. Anderswo sieht man weiße Wände unter hellem Licht. Im Groninger Museum ist das Licht in den Ausstellungsräumen gedimmt, bunte Farben dominieren. Während ihres Rundgangs werden Besucherinnen und Besucher von den Klängen niederländischer Hip-Hop-Musik begleitet.

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Ergänzend zur Ausstellung gibt es immer wieder verschiedene Aktionen im Museum sowie im Außenbereich, wie etwa Break-Dance-Battles, eine Hip-Hop-Dokumentation oder ein Studio-Programm für junge Leute im Hip-Hop-Caravan des Museums.

Die Ausstellung kann noch bis zum 16. August 2026 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.