Nach monatelangem Umbau präsentiert der Königliche Burgers’ Zoo im niederländischen Arnheim seine Felsenwüsten-Themenhalle in völlig neuem Erscheinungsbild. Im modernisierten Ökodisplay „Burgers’ Desert“ bekommen Besucher den Lebensraum zahlreicher Tierarten zu sehen.

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Der Rundweg wurde ebenso umgestaltet wie der Bereich rund um den Haupteingang. Den symbolischen Auftakt der Wiedereröffnung bildete die Ansiedlung einer Kalifornischen Wüstenschildkröte in dem gemischten Reptilienhabitat. „Ein wichtiger Moment in der schrittweisen Besiedlung der neu gestalteten Wüstenlandschaft“, freuen sich die Zoo-Verantwortlichen laut einer Mitteilung.

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Burgers‘ Zoo: Tiere und die Trockenheit

Burgers’ Desert wurde 1994 eröffnet und ist eine naturgetreue Nachbildung der Sonora-Wüste in Arizona und Nordmexiko sowie der angrenzenden Mojave-Wüste in Kalifornien. In der den Angaben zufolge größten überdachten Felsenwüste der Welt gibt es Canyons, trockene Flussbetten, Höhlen und eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt, die sich an extreme Trockenheit und Hitze angepasst hat. Dort sind neben nordamerikanischen Tierarten auch typische Wüstenpflanzen dieser Region wie Agaven, Yuccas, Opuntien und meterhohe Saguaro-Kakteen zu sehen.

Ein Bewohner der Wüstenlandschaft ist diese Mexikanische Krustenechse.
Ein Bewohner der Wüstenlandschaft ist diese Mexikanische Krustenechse. © Burgers´Zoo | Ira Meijer Koni

In den kommenden Wochen und Monaten werden die Tierpfleger und Biologen des Zoos schrittweise neue Tierarten in ihr neues Lebensumfeld einführen. Besonders viel Zeit benötigen Tiere, die in gemischten Gehegen leben werden. Sie müssen sich nicht nur an die neue Umgebung, sondern auch aneinander gewöhnen. In dem neuen Freiluftgehege sollten eines Tages verschiedene Reptilienarten zusammenleben, heißt es. Besucher können Chuckwallas, Mexikanische Krustenechsen und Wüstenschildkröten aus nächster Nähe beobachten.

Immer wieder neue Tiere im Burgers‘ Zoo

Der neugestaltete Eingang des Burgers‘ Desert.
Der neugestaltete Eingang des Burgers‘ Desert.© Burgers‘ Zoo | HO

Der Burgers’ Zoo ist international bekannt für seine Ökodisplays: naturgetreu nachgebildete Ökosysteme, in denen viele Tierarten in relativ großer Bewegungsfreiheit inmitten zahlreicher Pflanzenarten leben. „Ein solches Ökodisplay ist nie fertig: Es entwickelt sich ständig weiter. Mit zunehmender Komplexität ergeben sich oft neue interessante Herausforderungen und Möglichkeiten“, heißt es aus Arnheim. So könnten in den verschiedenen Entwicklungsstadien des Ökodisplays immer wieder neue Tier- und Pflanzenarten hinzugefügt werden. (fmg)