Wir haben die vergangene Woche Revue passieren lassen und sieben Geschichten ausgesucht, die von Mut, Einsatz, und auch großem Glück erzählen. Außerdem gibt es gute Nachrichten von der Bahn und Positives zur Barrierefreiheit. Aber lesen Sie selbst.
Regina (47) aus Dinslaken wird Truckerin: „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“

„Ich habe nie Angst, immer nur Respekt.“ Das sagt Regina Dumpe aus Dinslaken. Mit 47 Jahren hat sie viel Willenskraft bewiesen und den Mut gehabt, noch mal etwas Neues zu lernen: Nach den Schichten als Verkäuferin im Supermarkt hat sie mehrere Monate Fahrstunden für den Lkw-Führerschein genommen, ihn privat gemacht, aus eigener Tasche bezahlt. Und das alles, um mit 47 Jahren Fuß in einer absoluten Männerdomäne zu fassen. Doch Truckerin zu werden, das war schon immer ihr großer Traum, wie sie erzählt.
Gewinner von Hausverlosung nahe Düsseldorf steht fest: „Es ist wie im Märchen“

Bislang haben sie in Brandenburg zur Miete gelebt, nun sind sie die Besitzer eines Anwesens in Haan bei Düsseldorf im Wert von rund 2,8 Millionen Euro: Steven und Marina Hoffmann haben bei einer Soziallotterie mitgemacht und gewonnen. Dabei hatte Steven das Los-Abo fast vergessen und wollte es eigentlich kündigen. Nun erfüllt sich für seine kleine Familie ein Traum, denn vom Eigenheim-Kauf hatten sie eigentlich Abstand genommen. Im großen Garten ihres neuen Anwesens steht sogar ein Baumhaus für den Sohn bereit – etwas, von dem Marina Hoffmann schon als Kind geträumt hat.
Jung und wandernd: Entdeckt Gen‑Z die Welt wieder zu Fuß?

Wandern, Gen-Z, TikTok und Co. – das passt zusammen? Offenbar ja. Experten beobachten schon seit einigen Jahren den Trend, dass sich immer jüngere Menschen dem Wandern zuwenden. So wie auch Jana Schadow (30), die eine Ausbildung zur Jugendwanderführerin absolviert hat und nun eigene Touren anbietet. Wandern sei relativ günstig, man müsse nicht weit fahren und brauche zunächst kein teures Equipment, nennt sie einige Vorteile. Außerdem gebe es keinen Leistungsdruck. Und draußen in der Natur lässt sich zudem hervorragend digital detoxen.
Geschwächtes Fuchsbaby im Kanal: Düsseldorfer Feuerwehr eilte zur Rettung

Die Feuerwehr kommt bekanntermaßen nicht nur Menschen in Not zur Hilfe. Auch Tieren hilft sie aus misslichen Lagen. So haben Einsatzkräfte kürzlich ein geschwächtes Fuchsbaby in Düsseldorf gerettet, das sich in einem Kanal verirrt hatte. Anschließend wurde es tierärztlich untersucht und in eine Pflegestelle gebracht. Happy End also.
Glühbirne wechseln, Bild aufhängen: Heinzelwerker helfen bei Not im Haushalt

Nicht bei lebensbedrohlichen Notfällen, aber zur Hilfe und Unterstützung bei Alltagsproblemen rücken die Heinzelwerker des DRK Dinslaken an. Das Wechseln einer Glühbirne, das Aufhängen eines Bildes oder die korrekte Einstellung von TV und Autositz: Es sind vielleicht Kleinigkeiten, sie stellen manche, etwa ältere, wenig technik-affine Menschen aber vor Probleme. Und so können sie in Dinslaken die Heinzelwerker rufen, die ehrenamtlich helfen. Doch die Ruheständler mit viel Erfahrung aus dem Handwerk würden sich über mehr Anfragen freuen und wollen bekannter werden. Wer Hilfe braucht, kann sich ans DRK Dinslaken wenden, und findet hier die Infos.
Auszeichnung für das neue Rheinbad in Wesel: Hier sind alle Menschen willkommen

Wie gut sind Wege gestaltet? Sind Sanitäranlagen und Umkleiden uneingeschränkt nutzbar? Unter anderem mit diesen Fragen haben sich Experten im Rheinbad Wesel beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen: Hier sind alle Menschen willkommen, ob mit oder ohne Handicap. Taktiles Leitsystem für Sehbehinderte, ebenerdige Zugänge, technische Hilfsmittel: Das Rheinbad freut sich nun über eine Auszeichnung des Sozialverbands VdK und die Plakette „Barrierefrei erbaut“.
Ohne Umstieg in Emmerich: Bald wieder mit dem RE 19 von Düsseldorf nach Arnheim

Ein Ausflug in die Niederlande? Ab kommenden Dienstag, 19. Mai, ist die Linie des RE 19 wieder in weiten Teilen ohne Umstieg zwischen Düsseldorf und Arnheim unterwegs. Möglich machen das die Mehrsystem-Fahrzeuge, die speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr ausgelegt sind und zuletzt gewartet und instandgesetzt wurden. Lediglich bei vier Fahrten ist dann noch ein Umstieg in Emmerich nötig.


