Stefan Raabs Rückkehr auf die deutschen TV-Bildschirme verläuft bislang eher durchwachsen. Zwar sorgte sein Comeback-Boxkampf für große Schlagzeilen und kurzzeitig für Quotenfantasie bei RTL, doch im regulären Programm blieb der erhoffte Effekt aus. Weder „Du gewinnst hier nicht die Million“ noch der jüngste Versuch mit der „Stefan Raab Show“ konnten sich zur Primetime durchsetzen.

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Bei dem aktuellen Dschungelcamp-Special „Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ läuft es überraschend besser. Bei der ersten Ausstrahlung am Dienstag schalteten laut DWDL 1,08 Millionen Menschen ein – mehr, als Raab mit seinen regulären Shows zur besten Sendezeit jemals erreicht hat. RTL reagiert darauf und schickt Raab mit „Die Stefan Raab Show“ künftig ins Late-Night-Programm. Ab Dienstag, 10. Februar, kommentiert er regelmäßig das aktuelle Geschehen, zeigt Ausschnitte aus Fernsehen und Netz, empfängt Gäste und setzt auf Aktionen im Studio – in vertrauter Raab-Manier.

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Die Sendung wird plattformübergreifend ausgespielt: dienstags um 22 Uhr exklusiv bei RTL+, donnerstags um 23.15 Uhr im linearen RTL-Programm sowie ebenfalls auf RTL+.

„TV Total“ und „Schlag den Raab“: Show-Archiv wird veröffentlicht

Ganz aus der Primetime verschwindet Stefan Raab aber trotzdem nicht. Im Frühjahr 2026 soll am Samstagabend eine neue Ausgabe von „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ zurückkehren. Zusätzlich plant RTL mit „Wer weiß wie wann was war?“ ein weiteres Primetime-Format.

Das generationsübergreifende Quiz wird von Barbara Schöneberger und Stefan Raab moderiert und verbindet Musik, Erinnerungen und Fragen aus rund 50 Jahren Zeitgeschichte. Der Fokus liegt auf Unterhaltung für verschiedene Altersgruppen.

Parallel dazu will RTL das Werk von Stefan Raab digital bündeln. Schrittweise sollen alle von Raab entwickelten Shows seit 1999 auf RTL+ sowie auf YouTube verfügbar gemacht werden. Dazu zählen klassische Folgen von „TV total“, große Event-Shows und Formate wie „Schlag den Raab“. Das Archiv soll kontinuierlich erweitert werden und gilt in dieser Form als einzigartig.