Die bulgarische Sängerin Dara hat mit ihrem verrückten Lied „Bangaranga“ den Eurovision Song Contest 2026 gewonnen. Deutschland hingegen landete mit Sarah Engels abgehängt auf dem 23. Platz von 25 Finalisten. Sämtliche Punkte kamen dabei von den Jurys aus einer Handvoll Ländern – vom TV-Publikum bekam der Beitrag keinen einzigen. Israel wurde Zweiter, es folgten Rumänien, Australien und Italien sowie Finnland.

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Wie genau stimmte die deutsche Jury beim ESC ab? Und wie das deutsche Publikum? An welche Länder vergaben die deutschen Anruferinnen und Anrufer beim Televoting ihre Punkte? Die deutsche Punktevergabe in der Übersicht.
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ESC 2026: So hat die deutsche Jury abgestimmt
Für die deutsche Jury gab es bei der großen ESC-Finalshow in Wien einen klaren Gewinner: Nachbarland Polen. Sängerin Alicja holte mit ihrem Song „Pray“ die Maximalzahl von zwölf Punkten. Auf dem zweiten Platz in der deutschen Jury-Gunst landete Italien (Sänger Sal Da Vinci mit „Per Sempre Sì“). Auf dem dritten Rang landete das finnische Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Auch die spätere Siegerin des Abends, die bulgarische Sängerin Dara, kam bei der deutschen Jury gut an: Sie landete in der deutschen Wertung auf Rang vier und holte damit sieben Punkte. Die deutschen Jury-Punkte im Überblick:
- 12 Punkte: Polen
- 10 Punkte: Italien
- 8 Punkte: Finnland
- 7 Punkte: Bulgarien
- 6 Punkte: Frankreich
- 5 Punkte: Australien
- 4 Punkte: Dänemark
- 3 Punkte: Israel
- 2 Punkte: Kroatien
- 1 Punkt: Schweden
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ESC 2026: So hat das deutsche Publikum abgestimmt
Da deutsche Publikum sah beim Televoting die Beiträge von Israel, Bulgarien und Griechenland ganz vorn. Die Punktevergabe des deutschen Publikums im Überblick:
- 12 Punkte: Israel
- 10 Punkte: Bulgarien
- 8 Punkte: Griechenland
- 7 Punkte: Kroatien
- 6 Punkte: Italien
- 5 Punkte: Österreich
- 4 Punkte: Polen
- 3 Punkte: Moldau
- 2 Punkte: Ukraine
- 1 Punkt: Rumänien

ESC 2026: Überraschungserfolg für Bulgarien, „verfluchte“ Startnummer für Sarah Engels
Für Bulgarien war es der erste ESC-Sieg überhaupt. Seit 2005 nimmt das südosteuropäische Land an dem Wettbewerb teil. Häufig qualifizierte es sich nicht für das Finale.
Diesmal lag der Beitrag des kleinen Balkanstaats aber sowohl bei den Jurys als auch beim Publikum vorn. „Bangaranga“, eine Mischung aus Balkan-Beats, K-Pop und Club-Sounds gepaart mit einem ikonischen Tanz entwickelte eine Sogwirkung.
Sängerin Darina Nikolaewa Jotowa (27) alias Dara, sagte, ihr Ehemann habe noch am Vortag mit ihr gewettet, dass sie gewinnen werde. „Ich fühle mich wundervoll. Ich kann nicht verstehen, was passiert. Meine Arbeit ist, auf der Bühne zu sein, das Lied vorzutragen, mein Herz zu öffnen, Licht und Liebe auszustrahlen“, sagte sie dem bulgarischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
Deutschlands Starterin Sarah Engels war mit der Startnummer 2 ins Rennen gegangen, was vielen bereits als schlechtes Omen gegolten hatte. Noch nie hatte ein Beitrag von Platz 2 den Wettbewerb gewonnen. Allerdings waren ihr auch bei den Buchmachern seit Wochen praktisch keine Chance auf eine vordere Platzierung eingeräumt worden.
Eurovision Song Contest 2026: Die Startreihenfolge im Finale
- 01 Dänemark: Søren Torpegaard Lund – „Før Vi Går Hjem“
- 02 Deutschland: Sarah Engels – „Fire“
- 03 Israel: Noam Bettan – „Michelle“
- 04 Belgien: Essyla – „Dancing On The Ice“
- 05 Albanien: Alis – „Nân“
- 06 Griechenland: Akylas – „Ferto“
- 07 Ukraine: Leléka – „Ridnym“
- 08 Australien: Delta Goodrem – „Eclipse“
- 09 Serbien: Lavina – „Kraj Mene“
- 10 Malta: Aidan – „Bella“
- 11 Tschechien: Daniel Zizka – „Crossroads“
- 12 Bulgarien: Dara – „Bangaranga“
- 13 Kroatien: Lelek – „Andromeda“
- 14 Vereinigtes Königreich: Look Mum No Computer – „Eins Zwei Drei“
- 15 Frankreich: Monroe – „Regarde!“
- 16 Moldau: Satoshi – „Viva, Moldova!“
- 17 Finnland: Linda Lampenius x Pete Parkkonen – „Liekinheitin“
- 18 Polen: Alicja – „Pray“
- 19 Litauen: Lion Ceccah – „Sólo Quiero Más“
- 20 Schweden: Felicia – „My System“
- 21 Zypern: Antigoni – „Jalla“
- 22 Italien: Sal Da Vinci – „Per Sempre Sì“
- 23 Norwegen: Jonas Lovv – „Ya Ya Ya“
- 24 Rumänien: Alexandra Căpitănescu – „Choke Me“
- 25 Österreich: Cosmó – „Tanzschein“
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