„Gloria“, immer wieder „Gloria“: Die Niederrhein-Wölfin, die seit Juni 2018 in der Region rund um Schermbeck ansässig ist, fällt zunehmend durch Nutztierrisse auf. Mehr als zwei Dutzend Angriffe auf Herden mit insgesamt mehr als 50 gerissenen Weidetieren gehen mittlerweile auf ihr Konto. Laut NRW-Umweltministerium gibt es „Indizien“, dass die Wölfin erstmals einen vorschriftsmäßig aufgestellten Herdenschutzzaun von 1,20 Meter Höhe überwunden haben könnte. Entwickelt sich „Gloria“ damit zu einer sogenannten Problemwölfin, gegen die zumutbarer Herdenschutz nicht mehr möglich ist?
50 Schafe gerissen
Immer wieder Probleme mit Niederrhein-Wölfin „Gloria“
Am Niederrhein. Die Niederrhein-Wölfin „Gloria“ fällt immer wieder durch Angriffe auf Schafe auf. Nun hat sie möglicherweise erstmals auch hohe Zäune überwunden.

Wölfin „Gloria“ in einem Wald bei Hünxe: Jägerin Sabine Baschke aus Wesel am Niederrhein hatte das Tier Ende 2018 bei einer sogenannten Drückjagd fotografiert. © dpa | Sabine Baschke
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