Der „Beginn der Welt“ ist bescheiden, schlicht, völlig unspektakulär – und voll warmer Ästhetik. Man hat „het begin“ auf ein einfaches Holzpodestchen gestellt, weil: er ist ja so klein. Und weil er so schön ist, darf ihn eine gläserne Box schützen – und alle, so scheint es, passen auf ihn auf: die goldglänzenden Blatt-, Tropfen- und Wolkenfragmente aus Fiberglas („Relief“, 1960) von Alicia Penalba, Edgardo Mannucci, Jean Arp, Wilhelm Lehmbruck, Rodin, Picasso, Marinis „Cavallo“ ...

Die Menschen und ihre Skulpturen… früh schon haben Künstler überall auf der Welt begonnen, abzubilden – anfangs mystisch und etwas ungelenk, dann immer ausgewogner, erlesener, menschenähnlicher, mitunter vollkommen… bis in unseren Tagen andere Formen den Künstler leiten – und man weiß nicht immer auf Anhieb, was es denn da ist, das uns da so modern und abstrakt „anschaut“.