Diesmal geht es um die Freundschaft

Moers.   Eigentlich mochte Pia Helfferich ihre Geschichte gar nicht so gerne: „Die Figur war da, aber ich wollte nicht weiterschreiben, konnte es aber auch nicht sein lassen“, erzählte die Düsseldorferin. Im Endeffekt war es eine kluge Entscheidung, die Geschichte fortzuführen, denn der Jury des diesjährigen Moerser Literaturpreises gefiel Helfferichs Text „Wie man tausend Kraniche faltet“ und wurde daher zum besten literarischen Text in diesem Jahr ernannt.

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Eigentlich mochte Pia Helfferich ihre Geschichte gar nicht so gerne: „Die Figur war da, aber ich wollte nicht weiterschreiben, konnte es aber auch nicht sein lassen“, erzählte die Düsseldorferin. Im Endeffekt war es eine kluge Entscheidung, die Geschichte fortzuführen, denn der Jury des diesjährigen Moerser Literaturpreises gefiel Helfferichs Text „Wie man tausend Kraniche faltet“ und wurde daher zum besten literarischen Text in diesem Jahr ernannt.

Zum 20. Mal wurde der Literaturpreis nun verliehen. Im feierlichen Rahmen wurden die besten drei Autoren am Sonntag im Martinsstift geehrt, erhielten die dotierten Preisgelder. Erstmals durften sie dann ihre Geschichten präsentieren. Untermalt wurde das Programm mit Musik von Marissa Möller und Jan Lammert sowie Ansprachen, unter anderem von Schriftsteller Markus Orths.

Rund 60 Einsendungen aus der gesamten Niederrheinregion und darüber hinaus gingen zum Thema „Unter Freunden“ bei der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens, dem Veranstalter des Wettbewerbes, ein. Vom Veranstalter aus gingen die Texte verschlüsselt an die Jury.

Es war nicht das erste Mal für die Autorin und Schreibpädagogin Pia Helfferich, dass sie am Literaturpreis teilgenommen hat. Mehrmals hat sie Texte eingereicht, doch fürs Siegertreppchen hatte es noch nicht gereicht. „Sprachlich hat Pia Helfferich ein besonderes Ambiente in ihrer Geschichte geschaffen“, erklärte Jurymitglied Manfred Niessen, die Entscheidung. Ihre Geschichte beruht auf einer japanischen Legende: Wer 1000 Papierkraniche faltet, hat einen Wunsch frei.

Lisa-Marie Göbel, angehende Ärztin aus Duisburg, schrieb sich mit ihrer Geschichte „Stiche“ auf den zweiten Platz. Sie thematisierte das Wiedersehen mit einem alten Jugendfreund. Den dritten Platz erhielt André Patten aus Neuss für seinen Text „Heimatfreunde“, einer Vater-Sohn-Geschichte über die Verbundenheit und Liebe zur eigentlichen Heimat.

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