Europäische „Route der Freiheit“

Elst.   Der Zweite Weltkrieg endete vor 72 Jahren und noch immer bestimmen die Ereignisse von damals das Handeln von heute. Gerade in den westeuropäischen Ländern Frankreich, Niederlande, Belgien und Groß-Britannien gibt es ein großes Interesse an den historischen Kriegsschauplätzen. Die europäische Stiftung „Liberation Route“, finanziell getragen vom niederländischen Veteranenfonds (V-Fonds) und Geldern der Europäischen Union, versucht seit ein paar Jahren eine neue europäische Gedenkkultur in den Mittelpunkt zu stellen.

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Der Zweite Weltkrieg endete vor 72 Jahren und noch immer bestimmen die Ereignisse von damals das Handeln von heute. Gerade in den westeuropäischen Ländern Frankreich, Niederlande, Belgien und Groß-Britannien gibt es ein großes Interesse an den historischen Kriegsschauplätzen. Die europäische Stiftung „Liberation Route“, finanziell getragen vom niederländischen Veteranenfonds (V-Fonds) und Geldern der Europäischen Union, versucht seit ein paar Jahren eine neue europäische Gedenkkultur in den Mittelpunkt zu stellen.

Vor zwei Jahren, als sich die Landung der Alliierten zum 70. Mal jährte, startete eine Wanderausstellung über die „Route der Freiheit“. In der Normandie beginnend sollen so genannte „Hörsteine“ an wichtigen Kriegsschauplätzen aufgestellt werden. Es soll ein Band des Gedenkens zwischen der Normandie, den Niederlanden, Deutschland bis Polen entstehen.

Am Niederrhein gibt es im Kreis Kleve bereits sieben Hörsteine. Über das Handy können Interessierte eine Nummer anwählen und bekommen dann eine historische Geschichte vorgespielt. Im Mittelpunkt stehen Einzelschicksale, die einen Teil des großes Krieges ausmachen. In Kranenburg, Kleve und Weeze geht es unter anderem um die Ereignisse der Operation Market Garden.

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