Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 fand mit 48 Teams und 104 Spielen in den USA, Kanada und Mexiko statt. Im Live-Blog gibt es aktuelle Infos zu allen wichtigen Ereignissen rund um die WM. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko war ein Turnier im Großformat. 48 Mannschaften nahmen teil, 104 Partien wurden 16 Spielorten ausgetragen. Zwischen den Stadien in Vancouver und Miami liegt eine Distanz von rund 4500 Kilometern Luftlinie. Die WM begann am 11. Juni mit dem Spiel zwischen Mexiko und Südafrika (2:0) im legendären Aztekenstadion. Am Sonntag triumphierte Spanien gegen Argentinien vor den Toren New Yorks im MetLife Stadium in East Rutherford mit 1:0 nach Verlängerung .
WM 2026 live! Alle News zum Turnier im Blog
Wichtige Updates
Trump-Patzer bei Siegerehrung: Infantino bekommt ihn nicht vom Podium
Gelb-Rot wegen Schwalbe: Regel bei WM falsch angewendet Der Videoassistent hätte vor der Gelb-Roten Karte für den Schweizer Nationalspieler Breel Embolo im WM-Viertelfinale gegen Argentinien aus Sicht der internationalen Regelhüter nicht eingreifen dürfen. Schiedsrichter João Pinheiro hatte in der Partie beim Stand von 1:1 nach einem Zweikampf zuerst auf Foul von Leandro Paredes an Embolo entschieden und den Argentinier mit Gelb verwarnt. Auf Hinweis des Videoassistenten schaute sich der portugiesische Unparteiische die Szene erneut an, nahm die Karte zurück und zeigte Embolo stattdessen Gelb-Rot wegen einer Schwalbe. Das Schiedsrichter-Team berief sich dabei auf eine Regelklausel, in der es um Verwechslungen von Spielern geht. Das hätte es in diesem Fall aus Sicht des International Football Association Board (Ifab) nicht tun sollen. Argentinien siegte letztendlich mit 3:1 nach Verlängerung.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
De la Fuente: Verhalten der Argentinier "unerträglich und inakzeptabel" Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hat das Verhalten der Argentinier nach dem WM-Finale scharf kritisiert. "Das ist auf jeden Fall unerträglich und inakzeptabel, so etwas darf nicht passieren", sagte der Weltmeister-Trainer dem spanischen TV-Sender TVE zum Verhalten der argentinischen Nationalspieler. "Was meiner Meinung nach hervorgehoben werden muss, ist unser Verhalten, vor allem angesichts solcher Aggressionen und Provokationen", sagte der 65-Jährige weiter. De la Fuente selbst habe die Rudelbildung laut eigener Aussage nach dem Abpfiff gar nicht mitbekommen, da er währenddessen mit den Teammitgliedern gefeiert habe. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Finalniederlage gegen Spanien nach dem Abpfiff der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Die Fifa hat wegen der Vorfälle nach dem Abpfiff eine Untersuchung gegen Argentinien eingeleitet.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Wunschkandidat Guardiola sagt Italien ab Italien hat sich bei der Suche nach einem neuen Nationaltrainer vom Wunschkandidaten Pep Guardiola eine Absage eingehandelt. Guardiola, der mit dem FC Barcelona, Bayern München und Manchester City auf Vereinsebene zahllose Titel sammelte, informierte den nationalen Fußballverband nach übereinstimmenden Medienberichten darüber, dass er für den Posten nicht zur Verfügung stehe.
Italiens größte Sportzeitung «La Gazzetta dello Sport» zitierte den 55 Jahre alten Spanier mit den Worten: «Danke, ich fühle mich geehrt. Aber im Moment traue ich mir das nicht zu.» Auch die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete über das Nein. Offiziell gab es vom Fußballverband FIGC zunächst keinen Kommentar.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Australischer WM-Spieler von Polizei positiv auf Kokain getestet Der australische Fußball-Nationalspieler Cristian Volpato ist bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle in Sydney positiv auf Kokain getestet worden. Wie die Polizei bekannt gab, sei ein 22-Jähriger zweimal wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten worden. Laut lokaler Medien handelt es sich um Volpato, der bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada drei Spiele bestritten hatte.
Volpato habe zunächst einen Alkoholtest bestanden und einen Strafzettel für zu schnelles Fahren erhalten. Bei der zweiten Kontrolle zwei Stunden später habe ihn die Polizei auf Drogen getestet und einen positiven Befund auf Kokain erhalten, eine weitere Probe wurde zur Analyse ins Labor geschickt. Die Behörden zogen Volpatos internationalen Führerschein für sechs Monate ein.
Volpato spielt in der italienischen Serie A für Sassuolo Calcio. Der Mittelfeldspieler stammt gebürtig aus Sydney, spielte aber für italienische Jugendauswahlen. Erst in diesem Jahr debütierte er für die australische Nationalmannschaft, mit der er bei der WM im Sechzehntelfinale gegen Ägypten (2:4 i.E.) ausschied.
Laut seines früheren Trainers und Mentors Tony Basha bestreitet Volpato die Kokain-Einnahme. „Er war schockiert. Ich bin ebenfalls schockiert, denn das ist ein schwerwiegender Vorwurf“, sagte Basha dem Sydney Morning Herald.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Nach WM-Finale: Otamendi beendet Nationalmannschaftskarriere Vier Tage nach dem verlorenen WM-Finale hat Nicolás Otamendi seinen Rücktritt aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 38 Jahre alte Innenverteidiger, Weltmeister von 2022, schrieb in den Sozialen Medien: „Ich verabschiede mich mit dem guten Gefühl, alles gegeben zu haben.“ Otamendi war am Sonntag in East Rutherford beim 0:1 n.V. im Endspiel gegen Spanien kurz vor der Pause ins Spiel gekommen.
Otamendi, der in Europa lange für Manchester City und Benfica Lissabon gespielt hat und nun in seiner Heimat bei River Plate unter Vertrag steht, hatte 2009 unter Nationalheld Diego Maradona in der Nationalmannschaft debütiert. Er absolvierte 139 Länderspiele und nahm an vier Weltmeisterschaften teil. Beim Titelgewinn vor vier Jahren in Katar war Otamendi einer der Schlüsselspieler.
Bereits vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada hatte Otamendi angekündigt, sein letztes Turnier zu spielen. Mit den Erfolgen bei der Copa América 2021 und 2024 gehört er zu den erfolgreichsten Spielern der argentinischen Fußballgeschichte. Das Nationaltrikot zu tragen, schrieb Otamendi zum Abschied, habe er „immer als größte Ehre betrachtet“.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Fall Balogun: Norwegen will Beschwerde einreichen
Norwegens Fußball-Chefin Lise Klaveness hat eine formelle Beschwerde des Norwegischen Fußballverbands (NFF) gegen die Fifa im Fall Balogun angekündigt. Es sei „sehr wichtig, dass wir offen darüber kommunizieren“, erklärte die Verbandspräsidentin in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview mit der britischen Zeitung The Times: „Wir alle wissen, dass dieses Urteil von außen beeinflusst wurde und nicht auf einem ordnungsgemäßen Verfahren beruhte.“ Die Beschwerde gegen die Aufhebung der WM-Sperre von US-Nationalstürmer Folarin Balogun nach einer möglichen Einmischung von US-Präsident Donald Trump will Klaveness bei der Ethikkommission der Fifa einreichen, zuvor werde sie noch die Unterstützung ihres Vorstandes einholen. Mit dessen Zustimmung wäre der norwegische Verband der erste, der zu diesem Thema offiziell Stellung bezieht.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Van Bommel soll Belgien-Trainer werden Bayerns ehemaliger Kapitän Mark van Bommel soll einem Medienbericht zufolge neuer Nationaltrainer Belgiens werden. Der 49 Jahre alte Niederländer soll bei den Roten Teufeln einen Vertrag bis zur EM 2028 unterschreiben, wie die belgische Zeitung Nieuwsblad berichtet. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst weder vom Verband noch von van Bommel. Der Vertrag soll zeitnah unterschrieben werden.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Mexikos Torwart-Ikone Ochoa beendet Fußballkarriere Der mexikanische Torhüter Guillermo Ochoa beendet im Alter von 41 Jahren seine Karriere. Mit sechs WM-Teilnahmen hält er gemeinsam mit dem Portugiesen Cristiano Ronaldo und dem Argentinier Lionel Messi den Rekord. „Ich habe alles gegeben – für meine Vereine und für die Nationalmannschaft. Heute lege ich meine Torwarthandschuhe nieder“, erklärte Ochoa, der zuletzt bei AEL Limassol in Zypern unter Vertrag stand, in einer Botschaft in den sozialen Medien. Im Gegensatz zu Ronaldo und Messi, die bei der jüngst zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft in Nordamerika alle Spiele ihrer Nationalmannschaften bestritten, kam Ochoa nur zu einem Kurzeinsatz.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
FIFA ermittelt nach Argentinien-Ausrastern
Die hässlichen Szenen unmittelbar nach Abpfiff des Finals der Fußball-WM könnten für die argentinische Nationalmannschaft noch ein unschönes Nachspiel haben: Laut Medienberichten hat der Weltverband FIFA eine disziplinarische Untersuchung wegen des Verhaltens einiger argentinischer Spieler eingeleitet.
Nach dem Endspiel in New Jersey am Sonntagabend, das Spanien mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen hatte, kursierten Videoaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie der
Argentinier Leandro Paredes die Spanier Eric Garcia und Gavi attackiert. Der argentinische Co-Trainer Roberto Ayala schlug zudem Dani Olmo.
In einer Erklärung der FIFA, aus der mehrere internationale Medien, darunter der Sender ESPN, zitieren, heißt es nun, dass ein Disziplinar- und Ethikstaatsanwalt ernannt worden sei, um mögliche Verstöße im Zusammenhang mit den Vorfällen nach dem Spiel zu untersuchen. Weitere Einzelheiten sollen demnach bekannt gegeben werden, sobald ein entsprechender Bericht vorliege.
Paredes soll für seine Aktion laut Medienberichten nach dem Spiel die Rote Karte gesehen habe, auf der Website der FIFA zum Spiel ist diese jedoch nicht aufgeführt. Schon während des Spiels war gegen Argentinien von Schiedsrichter Slavko Vincic allerdings ein Platzverweis ausgesprochen worden, Enzo Fernandez hatte in der dritten Minute der Nachspielzeit der regulären Spielzeit Gelb-Rot gesehen.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Riesige Fußball-Party in Spanien
Rund zwei Millionen Menschen haben offiziellen Angaben zufolge den frisch gekrönten spanischen Fußball-Weltmeistern in Madrid einen triumphalen Empfang bereitet. Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen ihren Helden um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu. "Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben", sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos. Die Regierung schätzte die Zahl der Menschen entlang der Busfahrt und bei der Riesenparty am Cibeles-Platz auf rund zwei Millionen.
Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo der Höhepunkt der Riesenparty war, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120 000 Menschen – meist in roten Hemden – auf den Bus mit «La furia roja» (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird.
Nacheinander betraten dort die 26 Spieler des Nationalteams von Trainer Luis de la Fuente die Bühne, tanzten, umarmten sich, winkten der Menge zu und reckten den WM-Pokal in die Höhe. Als die Moderatoren den Namen Yamals aufriefen, donnerte noch vor seinem Erscheinen schon ohrenbetäubender Applaus los, wie die Zeitung El País schrieb. Auch der Torschütze vom Vortag, Ferran Torres, bekam Riesenapplaus. "Gemeinsam sind wir stärker", rief de la Fuente den Fans zu.
Die Menschen hatten den zweiten WM-Titel Spaniens nach 2010 schon seit dem frühen Abend bei Live-Musik und einer Show gefeiert. Hochsommerliche Temperaturen von weit über 30 Grad auch am Abend hielten sie nicht davon ab, ihren Fußball-Helden so nahe wie möglich zu kommen.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Wie sich Leandro Paredes im WM-Finale und danach aufführte, hatte wenig bis gar nichts mit Fair Play zu tun. Ein Kommentar zum mindestens fragwürdigen Auftritt des argentinischen Mittelfeldspielers.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Wie vor 15 Jahren dominieren die Spanier wieder den Weltfußball. Über ein Team, das schon jetzt alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Streich zieht über Halbzeitshow her Christian Streich hat die Stimmung beim WM-Finale zwischen dem neuen Fußball-Weltmeister Spanien und dem entthronten Titelverteidiger Argentinien in East Rutherford als «echt bescheiden» bezeichnet. "Da war kein Dach, da ist die Lautstärke nach außen gegangen", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer im „Morgenmagazin“ des ZDF. Zudem sei es auch ein Mittagsspiel vor Ort gewesen.
Besonders echauffierte sich der Ex-Coach des SC Freiburg aber über die Showeinlagen vor dem Spiel sowie in der Pause, die dadurch statt der üblichen Viertelstunde fast 30 Minuten gedauert hatte.
"Ich weiß nicht, was es vorher zu feiern gibt", betonte Streich. Und zur Halbzeiteinlage unter anderem mit Madonna und Justin Bieber sagte der 61-Jährige: "Schrecklich für mich persönlich als Fußballfan, so eine Show anzuschauen." Es gehe ums Spiel. Danach könne man von ihm aus auch eine Fünf-Stunden-Show machen.
Aber das Spiel werde so immer mehr verwässert. Die Frage, warum das so sei, stellte Streich auch und gab umgehend die Antwort: "Weil es um den Mammon geht." Spanien hatte die Partie mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
13-Jähriger bei WM-Siegesfeier in Spanien tödlich verunglückt Ein 13-Jähriger ist nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag im Westen Spaniens bei einer Feier zum WM-Sieg der spanischen Nationalmannschaft ums Leben gekommen. „Was eigentlich eine Feier zum Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hätte sein sollen, hat sich in eine Tragödie verwandelt“, teilte die Stadtverwaltung von Ciudad Rodrigo am Montag mit. Medienberichten zufolge starb der Jugendliche beim Einsturz eines Springbrunnens, auf den mehrere Fußballfans geklettert waren. Bei dem Vorfall wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zudem mehrere Menschen verletzt. Rettungskräften zufolge war unter ihnen ein Jugendlicher.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Goldener Ball für Rodri Spaniens Kapitän Rodri ist zum besten Spieler der Fußball-WM 2026 gewählt worden. Der Spielmacher des neuen Weltmeisters wurde nach dem Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) vom Weltverband Fifa mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet. Rodri geht damit auch als Topfavorit in die Wahl des Weltfußballers am 26. Oktober.
Zumindest die argentinischen Fans im Stadion hatten indes eine andere Meinung. Während die Anhänger der Spanier „Rodri“-Gesänge anstimmten, skandierten die Südamerikaner als Antwort immer wieder den Namen von Lionel Messi.
Auch die übrigen Auszeichnungen gingen an den neuen Weltmeister. Über den Goldenen Handschuh des besten Torwarts des Turniers darf sich Unai Simón freuen, der in acht Spielen nur ein Gegentor kassierte. Zum besten jungen Spieler der WM wurde Pau Cubarsi gewählt, der 19 Jahre alte Innenverteidiger des FC Barcelona setzte sich unter anderem gegen seinen Teamkollegen Yamal durch.
Nicht gewählt, sondern in 104 Begegnungen ausgespielt wurde der Goldene Ball für den besten Torschützen. Platz eins ging an den Franzosen Kylian Mbappé, der mit zehn Turniertoren vor Messi (acht) lag. Den dritten Rang teilten sich Jude Bellingham (England) und Erling Haaland (Norwegen) mit je sieben Toren.
Facebook Auf Facebook teilen
Schließen
Teilen
Abonnieren Sie Ihr WM-Update am Abend Highlights, Analysen, Einordnung unserer Sportredaktion – täglich kompakt als WM-Newsletter. Basecamp America – Die WM-Insider jetzt abonnieren.
Europa war die treibende Kraft im Viertelfinale der WM. In der Runde der letzten Acht standen in Spanien, Frankreich, England, Norwegen, Belgien und der Schweiz sechs europäische Mannschaften – das ist für ein Turnier außerhalb des Kontinents durchaus ungewöhnlich. Sechs Teams aus Europa im Viertelfinale hatte es bei einer solchen WM zuletzt 1994 gegeben, auch damals hieß der Gastgeber USA. Seither hatten es bei den Endrunden in Japan und Südkorea 2002 (4 europäische Teams), Südafrika 2010 (3), Brasilien 2014 (4) und Katar 2022 (5) stets weniger Europäer unter die besten acht Teams geschafft.
Am Samstag sicherte sich England mit einem 6:4-Sieg gegen Frankreich Platz drei. Am Sonntag wurde Spanien mit einem 1:0-Sieg gegen Argentinien nach Verlängerung zum zweiten Mal nach 2010 Weltmeister.
Wöchentlich
Sport-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden! Mit unserem täglichen Newsletter verpassen Sie nichts, was die Sport-Welt bewegt.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt
Öffnen Sie nun Ihr E-Mail-Postfach - hier finden Sie eine E-Mail von uns. Bestätigen Sie Ihre Anmeldung zum Newsletter, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken.
Newsletter bereits abonniert!
Mit dieser E-Mail-Adresse haben Sie den Newsletter „Sport-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!“ bereits abonniert. Eine Übersicht all unserer Newsletter finden Sie hier .
Historisch gesehen ist es um das finale Abschneiden europäischer Mannschaften bei Weltmeisterschaften außerhalb des eigenen Kontinents bescheiden bestellt: Erst zweimal seit 1930 stellte Europa in solchen Fällen den Sieger – Spanien gewann 2010 und Deutschland vier Jahre später. Nun könnte Spanien wieder triumphieren.
Die europäische WM-Dominanz kommt indes nicht von ungefähr: Bei 48 Ländern stellt Europa 16 Teilnehmer des XXL-Turniers – mehr als jeder andere Kontinentalverband. Zudem dominieren die Teams auch in der Fifa-Weltrangliste: Fünf der besten acht kommen aus Europa. fs