Wer mit Christian Waldegg spricht, der sieht das Strahlen in seinen Augen, auch wenn das Gespräch telefonisch läuft. Und den Stolz in seiner Stimme hört man ohnehin. „Letztes Jahr haben wir am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft und nun haben wir die Liga dominiert“, sagt der Trainer der zweiten Damen-Mannschaft des Club Raffelberg. Und nicht nur das: Mit dem 10:2-Sieg am Mittwochabend im vorgezogenen Spiel gegen den Bonner THV II haben die Duisburgerinnen ihr Meisterstück gemacht und sind in die 1. Regionalliga aufgestiegen.
Wir sind ganz ohne Erwartungen in die Saison gegangen.
Christian Waldegg, Trainer der 2. Damen-Mannschaft des Club Raffelberg
„Wir sind ganz ohne Erwartungen in die Saison gegangen“, berichtet Waldegg. „Bei den 1. Damen gab es zudem einige Abgänge, die natürlich aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt wurden.“ Doch plötzlich gewann Raffelberg die ersten sechs Spiele in Serie. „Da war uns natürlich klar, dass mehr gehen könnte.“ Zwar hat es das Team mit einem Remis und einer Niederlage nochmal spannend gemacht, doch mit dem 6:2 in Gladbach war der Aufstieg zu 99 Prozent klar; der letzte Prozentpunkt folgte am Mittwochabend.
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„Die Kapitänin hat Kuchen mitgebracht“, berichtet Waldegg. Denn die eigentliche Party dürfte um Karneval herum folgen. Viele junge Spielerinnen sind schon wieder unterwegs. Denn die U-18-Mannschaft des CR hat sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, die der Tresenwalder HC (östlich von Leipzig gelegen) ausrichtet. „Wir sind erst im neuen Jahr so richtig in Schwung gekommen“, sagt U-18-Coach Fredi Heck. Dann aber so richtig. Und erst am letzten Spieltag hat sich der CR mit Erfolgen gegen den Düsseldorfer HC und den RTHC Bayer Leverkusen Platz zwei und damit das DM-Ticket geschnappt.
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Zu den Topfavoriten gehören Harvestehude und der UHC Hamburg, die in der Parallelgruppe antreten. Der CR spielt in seiner Vorrundengruppe am Samstag gegen den Club an der Alster, den HC Ludwigsburg und den Münchner SC. „Beinahe hätten wir gegen unsere frühere Spielerin Jojo Hachenberg gespielt“, berichtet Heck. Sie wechselte aus Studiengründen zu Alster, ist aber inzwischen in die A-Nationalmannschaft berufen worden, mit der sie im Rahmen der Pro League aktuell in Indien im Einsatz ist.



