Am Ende war der Einzug ins Viertelfinale des ISHD-Pokals eine klare und souveräne Angelegenheit für den Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks. Dennoch war Trainer Dennis Weidenbach nach dem 15:4 (7:0, 3:4, 5:0)-Sieg gegen den Zweitligisten Langenfeld Devils anzumerken, dass noch nicht wieder alles im grünen Bereich ist, nachdem das zurückliegende Bundesliga-Spiel in Krefeld am Donnerstag übel in die Binsen gegangen war.

Aber auch gegen einen Zweitligisten sind wir keine Mannschaft, die mal eben mit 80 Prozent Leistung alles im Griff hat. 

Dennis Weidenbach, Trainer der Duisburg Ducks

Der Einstieg in dieses Achtelfinalspiel war allerdings sehr ordentlich. Schon nach 26 Sekunden lagen die Enten vorne und hatten das Spiel mit dem 6:0 in der zehnten Minute bereits entschieden. „Sieben Tore in einem Drittel muss man auch gegen einen Zweitligisten erstmal schießen“, so Weidenbach. Mit dem Mittelabschnitt war der Coach dann allerdings überhaupt nicht einverstanden. „Wie immer lassen wir nach der ersten Drittelpause nach. Aber auch gegen einen Zweitligisten sind wir keine Mannschaft, die mal eben mit 80 Prozent Leistung alles im Griff hat. Wir müssen immer und in jedem Spiel 100 Prozent geben. Das habe ich den Jungs auch gesagt“, erklärt Weidenbach. So ging dieser Abschnitt sogar verloren. Im letzten Drittel lief es dann aber wieder rund, machten die Ducks mit fünf weiteren Toren aus einem bereits zweistelligen ein standesgemäßes Ergebnis. Ein Sonderlob bekam Juniorenspieler Matti Gieseler.

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„Jetzt sind wir nur noch einen Sieg vom Final-Four-Turnier im Pokal entfernt. Das wollen wir nun auch erreichen“, sagt der Ducks-Trainer. Wer der nächste Gegner sein wird, erfahren die Duisburger bei der Auslosung am Donnerstagabend. In der Bundesliga geht es erst in drei Wochen weiter: Am Samstag, 21. Juni, spielen die Ducks bei den Deggendorf Pflanz.

Tore: Sebastian Schröder (3), Phil Grühn, Janis Lachmann, Nick Pothman, Julian Kraft, Niklas Hane (je 2), André Petry, Peter Jänike.