Der gute Lauf von drei Siegen in Folgen, der Rhein Fire wieder auf Play-off-Kurs in der European League of Football gebracht hatte, ist gestoppt. Und dabei haben sich die Duisburger bei ihrer 18:35 (6:7, 3:7, 3:0, 6:21)-Auswärtsniederlage in Innsbruck gegen die Raiders Tirol selbst aus dem Takt gebracht.
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Der Football-Tag begann mit der Meldung, dass sich acht Teams, darunter Rhein Fire, in der European Football Alliance zusammengeschlossen und in einem Streit mit der ELF offen mit der Bildung einer neuen Liga gedroht haben. Ob das Ganze auf die Konzentration der Spieler gegangen ist? Oder lag es daran, dass der zweifache Meister erstmals in dieser Saison komplett auf das Passspiel gesetzt hat, was entscheidende Fehler provoziert hat? Jedenfalls kassierten die Weinroten immer wieder Strafen für illegale Formationen oder ein zu frühes Bewegen beim Anspiel. Zweimal wurden dadurch Touchdowns – einmal von Sergej Kendus, einmal von Neuzugang Mark Pope – zurückgepfiffen. Diese mindestens zwölf Punkte hätten zwar immer noch nicht zum Sieg gereicht, doch ein weiterer bitterer Fehler kam hinzu: Quarterback Chad Jeffries ließ bei einem Passversuch den Ball fallen und riss seinen Gegenspieler erst Zentimeter vor der Endzone um. Es dauerte einen weiteren Spielzug, ehe die Tiroler das Ganze mit einem Touchdown bestraft hatten.
Alles zu Rhein Fire:
Das Spiel begann bereits bitter: Zwar brachte Jonathan Scott die Gäste mit einem Touchdown in Führung, doch erst ging danach der Extrapunktversuch schief, ehe Innsbrucks Dijion Walls den folgenden Kickoff über 95 Yards zum direkten Touchdown zurücktrug. Mit dem Punkt nach Touchdown gingen die Raiders in Führung und gaben diesen Vorsprung nur noch einmal ab, als Fire aus einem Angriffszug mit einem Field Goal von Eritros Haggi viel zu wenig machte. Ebenfalls spielentscheidend: Im dritten Viertel erzwang Omari Williams einen Fumble der Gastgeber, doch kurz vor der Endzone leistete sich kurz danach auch Fires Jonathan Scott einen Ballverlust.
Am Ende blieb das Kuriosum, dass Rhein Fire mit 363:155 Passing Yards deutlich im Vorteil war (die Rushing Yards gingen mit 196:123 an Innsbruck), das Spiel aber dennoch klar verlor. Am Sonntag, 13. Juli, muss die Mannschaft von Headcoach Richard Kent in Kopenhagen beim noch ungeschlagenen Liganeuling Nordic Storm ran.
Touchdowns: Jonathan Scott, Mark Pope; Field Goals: Eritros Haggi (2).



