Ob es das letzte Heimspiel der Moskitos Essen in der Vereinsgeschichte des Eis- und Skaterhockeyvereins war? Das werden erst die nächste Tage zeigen. In jedem Fall war es noch einmal ein intensives Ruhrderby zwischen den Essen und Duisburg – so wie es seit Jahrzehnten der Fall ist. Ob nun auf Kufen oder auf Rollen. Ob etwas von der dramatischen Lage rund um den Ruhrkonkurrenten spürbar war? „Nein“, sagte Dennis Weidenbach, Trainer des Skaterhockey-Bundesligisten Duisburg Ducks. „Es war einfach ein intensives Spiel.“ Die Enten mussten sich den Gastgebern mit 6:11 (1:3, 2:4, 3:4) geschlagen geben, zeigten sich gegenüber dem wirklichen schlechten Spiel in der Vorwoche gegen Köln allerdings deutlich verbessert.
„Das war überhaupt kein Vergleich“, kommentierte der Coach den Schritt nach vorne, auch wenn dieser ohne zählbare Werte für die Tabelle blieb. Die Gastgeber gingen mit einem guten Kader ins Team. Auffällig allerdings: Trainer Philip Heiler fehlte, sodass Vereinschef Thomas Böttcher den Job des Coaches in dieser Partie übernahm. „Wir sind wirklich gut ins Spiel gestartet, kassieren dann aber in Unterzahl das 0:1“, schildert Weidenbach die ersten Minuten. Letztlich blieb es bei diesem Muster: Die Ducks spielten ordentlich, trafen aber zu selten das Tor und die letztlich zu oft auftretenden Fehler im Defensivverhalten bestrafte der Gegner gnadenlos.
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Das Spiel wurde immer härter und die Spannung entlud sich gegen Ende in einer Keilerei, nachdem Ducks-Spieler André Petry in seinen erst 15-jährigen Goalie Maxi Schulz geschubst worden war. „Es ist in Ordnung, dass die Jungs sich in der Szene gewehrt haben“, so der Coach. Am Samstag (18.30 Uhr) ist der TV Augsburg in Duisburg zu Gast, ehe die Bundesliga in eine einmonatige Pause geht.
Tore: André Petry, Sebastian Schröder (je 2), Peter Jänike, Elias Nachtwey.


