Am Saisonende kann es mathematisch werden, das ist für Sportfans nichts Neues. Ob es nun um Auf-, Abstieg oder das Erreichen von Play-offs geht. Die European League of Football schießt aber den Vogel ab, mit dem „Strength-of-Victory-Quotienten“, der letztlich darüber entscheiden wird, welches Team im Play-off-Rennen bei einer möglicherweise identischen Anzahl von Siegen und Niederlagen die Nase vorn haben wird. Für die Fans von Rhein Fire kann man das Ganze aber leicht herunterbrechen: Gewinnen die Duisburger Footballer das abschließende Topspiel am Sonntag (16.25 Uhr, Schauinsland-Reisen-Arena) gegen Nordic Storm aus Kopenhagen, ist der Titelverteidiger in jedem Fall dabei. Und auch bei einer Niederlage gibt es noch Chancen.
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Denn solange nicht sowohl Paris (in Wien) als auch Frankfurt (gegen Madrid) gewinnen, sind die Weinroten auch bei einer Niederlage in den Play-offs. Das Gute: Ob es so ist und damit auch, ob ein eigener Sieg zwingend nötig ist, wissen die Duisburger bereits vor dem Kick-off, da die beiden genannten Spiele bereits am Samstagabend (Wien – Paris, 18 Uhr) beziehungsweise am frühen Sonntagnachmittag (Frankfurt – Madrid, 13 Uhr) stattfinden werden. In jedem Fall ist das Spiel gegen die Dänen mit dem langjährigen Fire-Quarterback Jadrian Clark das letzte Heimspiel der Saison. Es gibt keine Konstellation mehr, die dafür sorgen könnte, dass die Rheinischen in den Play-offs daheim spielen könnten.
Ich bin mir sicher, dass wir Nordic Storm nicht nur schlagen können, sondern auch schlagen werden.
Martin Wagner, Gesellschafter von Rhein Fire
Alleine deshalb hoffen die Macher von Rhein Fire darauf, dass rund 10.000 Fans den Weg an die Wedau finden werden. „Wir haben bereits rund 8500 Tickets verkauft“, berichtete Gesellschafter Martin Wagner am späten Donnerstagnachmittag. „Das könnte also klappen.“ Die übliche Fire-Party beginnt bereits um 13 Uhr. Kinder und Jugendliche mit einem Duisburger Ferienpass erhalten gegen Vorlage an den Tageskassen eine Freikarte zum Spiel.
Alles zu Rhein Fire:
Sportlich spricht einiges dafür, dass Rhein Fire die Play-offs erreichen wird. „Ich bin mir sicher, dass wir Nordic Storm nicht nur schlagen können, sondern auch schlagen werden“, so Wagner. Beim Hinspiel in Kopenhagen war Rhein Fire drei Viertel lang die bessere Mannschaft und führte verdient, verlor dann aber noch 24:25. „Wir haben uns um die Dinge gekümmert, die wir korrigieren und anpassen mussten, und sind besser geworden“, sieht Cheftrainer Richard Kent sein Team seither auf einem guten Weg.



