Zwei K.-o.-Spiele können schon einmal eine Menge durcheinanderwirbeln. So ging der Düsseldorfer HC als Vierter in die Endrunde um die Westdeutsche Hockey-Meisterschaft der weiblichen U14 und schnappte sich schließlich den Titel, während Hauptrundensieger HTC Uhlenhorst Mülheim als Dritter das Turnier verließ. Der Club Raffelberg jedoch war in der Punktrunde Zweiter und geht nun auch als West-Vizemeister ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft. Dennoch kullerten bei den Duisburgerinnen einige Tränen. „Die Mädels tun mir so leid“, sagte Trainerin Susi Wollschläger. Denn nachdem sich Raffelberg im Halbfinale dramatisch mit 5:3 nach Penaltyschießen gegen den DS Düsseldorf durchgesetzt hatte, stand im Endspiel eine ausgesprochen knappe 1:2-Niederlage gegen den DHC zu Buche.

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„Das ist nun schon die dritte Finalniederlage für die Mädels“, fühlt die Trainerin das Leid ihrer Schützlinge mit. Als U-12-Mannschaft musste sich das Team auf dem Feld dem DSD und in der Halle dem Düsseldorfer SC geschlagen geben. Immer wieder Düsseldorf, nur jedes Mal ein anderer Verein. Es ist den Spielerinnen nachzufühlen: Jetzt ist auch mal genug! Der Spielverlauf beider Endrundenpartien zeigte aber auch: Die vier West-Mannschaften bewegen sich auf Augenhöhe. Nachdem es in der Saison einen 3:0-Sieg gegen den DSD gegeben hatte, endete das Halbfinalspiel nun unentschieden. „Aber die Mädchen haben die Nerven behalten“, erklärt Wollschläger. Im Schusswettbewerb war schließlich Torhüterin Elly Hicks mit einer bombenstarken Leistung eine der Matchwinnerinnen. Weiter geht es nun am 18. und 19. Oktober mit der Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft. Dazu werden sich die Duisburgerinnen voraussichtlich auf den Weg nach Berlin machen müssen.

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Auch die U-16-Mannschaft wird zu diesem Zeitpunkt um landesweite Meisterehren spielen, auch hier ist der Austragungsort Hamburg noch mit einem „voraussichtlich“ zu garnieren. Allerdings verlief die West-Endrunde nicht sehr erfolgreich. Im Halbfinale gegen Rot-Weiß Köln musste sich der CR mit 0:4 geschlagen geben, verlor dann auch das Spiel um Platz drei gegen den Düsseldorfer HC mit 1:3. Da seit einiger Zeit auch der West-Vierte ein DM-Ticket sicher hat, war die West-Endrunde an sich nur Geplänkel. Da das Team, das auch in der Punktsaison „nur“ Vierter wurde, mit vielen Ausfällen zu kämpfen hatte, „ist die Qualifikation für die West-Endrunde und damit auch für die deutsche Zwischenrunde ein großer Erfolg des gesamten Teams“, unterstreicht Wollschläger.