Eine Trennung von Egils Kalns, der kürzlich aus dem Kader gestrichen worden war, ist noch nicht verkündet, dennoch stellen sich die Füchse im Bereich der Importspieler neu auf: Der Eishockey-Oberligist EV Duisburg hat den kanadischen Stürmer Philippe Sanche verpflichtet, der zuletzt für das Bataillon de Saint-Hyacinthe in der LNAH, einer semiprofessionellen Liga in Kanada, gespielt hat. Dort wurde er erst kürzlich zum besten Spieler des Abends gewählt, als er beim 7:3-Sieg seiner Mannschaft gegen Rivière-du-Loup zwei Tore erzielt hatte. „Es geht aber nicht um seine Leistungen in dieser Liga“, erklärt Tom Södler, der Füchse-Geschäftsführer, warum sich der EVD für den 30-Jährigen entschieden hat.

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Aktuell hat er praktisch „zu Hause“ gespielt, da Saint-Hyacinthe im Großraum Montréal nur knapp 80 Kilometer von seinem Geburtsort Mercier entfernt liegt – für kanadische Verhältnisse heißt das: direkt nebenan. Sanche spielte von 2021 bis 2025 fast ausschließlich in der britischen Profiliga, wo er für die Dundee Stars und den Glasgow Clan auflief. In 175 EIHL-Spielen erzielte er 75 Tore und und 93 Vorlagen. „Wir erhoffen uns, dass wir mit Philippe unsere Effektivität in der Offensive steigern können. Er ist flink und hat einen guten Torinstinkt“, sagt Södler. Mit 1,65 Meter ist er nun zwar der kleinste Spieler im Füchse-Kader, „ist aber ungeheuer wendig“.

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Ob der Vertrag mit Egils Kalns aufgelöst wird, ist scheinbar noch unklar. Gerüchten zufolge haben aber die Eagles Essen-West aus der Regionalliga West Interesse an einer Verpflichtung. Wie es derweil mit Klavs Planics weitergeht, könnte sich bald entscheiden. Hier steht in Kürze eine MRT-Untersuchung an, die Klarheit darüber bringen soll, ob der Lette in dieser Saison noch einmal spielen kann. Planics dürfte der Pechvogel der Saison sein, da er bereits zum Auftakt der Spielzeit verletzt ausgefallen war und nach seinem Comeback aufgrund einer Matchstrafe eine Zwei-Spiele-Sperre absitzen musste.

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