TV Korschenbroich: fünf Spiele ohne Sieg. HC Weiden: vier Spiele ohne Sieg. Die Teams, die vor der Karnevalspause noch in der Tabelle der Handball-Regionalliga vor dem OSC Rheinhausen lagen, haben in der Fastenzeit eine Punkte-Diät eingelegt und sind inzwischen längst ohne Titelchance. Die Männer aus dem Duisburger Westen hingegen haben sich ein beeindruckendes Polster angefuttert: Mit dem 31:23 (16:9) gegen den SSV Nümbrecht gelang nun bereits der sechste Sieg in Serie, der zumindest einen spannenden Saisonendspurt nach der Osterpause erwarten lässt.
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Gegen die Top-Teams der Liga hatte es für den OSC zuletzt bestens funktioniert, doch dass sich dies nun gegen einen Abstiegskandidaten so fortsetzen würde, war zumindest keine Selbstverständlichkeit. Und dann dieser Start: ein verworfener Siebenmeter von Noah Adrian nach 50 Sekunden, 0:3-Rückstand nach fünf Minuten. „Am Anfang haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben bewusst die Belastung auf viele Schultern verteilt und in ungewohnten Konstellationen agiert. Das stockt natürlich dann erstmal etwas im Spielaufbau. Hinzu kommt, dass unsere Abschlussquote heute nicht berauschend war“, stellte Trainer Sascha Wistuba fest. So wurde Daniel Zwarg zwecks Belastungssteuerung geschont; dafür erhielten Nik Dreier und Joshua Rippelmeier diesmal mehr Einsatzzeit.
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Er und sein Kollege Nico Biermann konnten dann aber recht schnell wieder durchatmen, weil ihre Schützlinge nach der verkorksten Anfangsphase doch wieder zu alter Stärke fanden und auch ohne den beruflich verhinderten Niklas Kölsch den Spieß umgedreht bekamen. Nun gelang den Gästen aus dem Oberbergischen Kreis nur noch wenig; in sechs Minuten blieben sie ohne eigenen Treffer, was der OSC nutzte, um den Spielstand auf 6:3 zu drehen. Von da an ließen die Hausherren auch kaum noch Zweifel daran aufkommen, mit was für einem Ergebnis sie den Abend beenden wollten. „Starke Paraden und eine gute Abwehrleistung“ hob Sascha Wistuba als Garanten dafür hervor, dass am erfolgreichen Ausgang nun kaum noch zu rütteln war. Nik Dreier, der den Verein ja am Saisonende verlassen wird, stellte mit einem Doppelschlag in der letzten Minute vor der Pause zum zwischenzeitlichen 16:9 die Weichen auf Sieg.
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Im zweiten Durchgang passierte nichts Spektakuläres mehr. Nümbrecht kam maximal noch auf fünf Treffer heran, der OSC führte zeitweise mit zehn Toren Vorsprung, ehe sich dann das Endresultat ungefähr in der Mitte einpendelte. „Das war sicher kein Leckerbissen von uns, trotzdem eine reife Teamleistung und ein verdienter Sieg“, so Sascha Wistuba. Weiter geht es nach Ostern nun am 11. April mit der Auswärtsfahrt zum TSV Bonn rechtsrheinisch.
OSC: Seemann, Lenz – Hüller (8/3), Molsner (5), Ernst (4), Dreier, Käsler, Schlögl (je 3), Adrian (2), Rippelmeier, Mook, Kauwetter (je 1), Zwarg.




