Ein Ziel hat sich Sascha Wistuba für die kommende Saison schon gesteckt. „Zweimal gegen Bonn gewinnen“, sagt der Trainer des OSC Rheinhausen augenzwinkernd. Am vergangenen Samstag war ihm weniger humorvoll zumute. Da verlor der Handball-Regionalligist nämlich in der Bundesstadt beim dortigen TSV rechtsrheinisch mit 30:32 und damit zum zweiten Mal in der laufenden Spielzeit – was unter dem Strich die Punkte sein dürften, die den Rheinhausern fehlen werden, um im Rennen um den Drittliga-Aufstieg am Ende eine Rolle zu spielen. Ungeachtet dessen will der OSC am Samstag (18.45 Uhr) im Heimspiel gegen den HC Gelpe/Strombach wieder in die Spur finden.
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„Das tat schon weh“, meint Wistuba im Rückblick auf die Niederlage in Bonn nach zuvor sechs Siegen in Folge, die den OSC ins Aufstiegsrennen gespült hatten. Nur zu gern hätte er die Anspannung zumindest bis zum direkten Duell mit Spitzenreiter Bayer Dormagen II am vorletzten Spieltag (10. Mai) in dessen Halle hochgehalten. So sind nun fünf Punkte Rückstand bei noch ebenso vielen ausstehenden Partien nur noch sehr schwer aufzuholen.
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Das Ziel sieht nun so aus: „Wir wollen jetzt unseren zweiten Platz und unsere insgesamt starke Saison vor heimischem Publikum bestätigen.“ Eben jenen zweiten Platz hat der OSC mindestens kurzzeitig auch schon abgeben müssen, weil die HSG am Hallo Essen bereits vorab mit den zwei am bevorstehenden Spieltag zu holenden Punkten beschenkt wurde. Gegner VfL Gummersbach II, Tabellenletzter und nahezu sicherer Absteiger, verzichtete nämlich auf die Auswärtspartie. Grundsätzlich wurde damit freilich nur das erwartbare Ergebnis vorweggenommen.
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Bei OSC-Gegner Gelpe/Strombach, ebenfalls in Gummersbach beheimatet, sieht es ein wenig anders aus. Der HC, im Hinspiel mit 29:34 unterlegen, braucht noch Punkte, um ganz sicher die Klasse zu halten. Daran hat der OSC naturgemäß kein Interesse, wobei die Voraussetzungen für einen Heimsieg besser sein könnten. Leistungsträger wie Alexander Ernst, Daniel Zwarg, Max Schlögl und Keeper Julian Seemann mussten erkrankt oder angeschlagen in dieser Woche mit dem Training aussetzen. Bei Seemann ist sicher, dass er erst einmal nur auf der Bank sitzt und zwischen den Pfosten von Alexander Lenz vertreten wird. Da hat Sascha Wistuba aber auch gar keine Bedenken. Generell ist er sicher: „Wenn wir es hinbekommen, die richtige Einstellung an den Tag zu legen, werden wir als Sieger vom Platz gehen.“




