Ob es vielleicht den nächsten Stolperer geben würde? Die Konkurrenz des MSV Duisburg in der Fußball-Niederrheinliga, allen voran der Tabellenzweite Rhenania Bottrop, dürfte am Sonntag mit Interesse verfolgt haben, wie die lange Zeit so souverän an der Spitze davonziehenden Zebras ihre erste Saisonniederlage in der Woche zuvor (0:1 bei Grün-Weiß Lankern) verkraftet haben. Fazit: Der Motor stotterte ein bisschen, kam aber dann wieder ins Laufen. Mit dem 2:0 (0:0)-Heimsieg über den SV Rosellen machte der MSV den nächsten Schritt in Richtung Regionalliga-Aufstieg.
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Was Trainer nach solchen Partien sagen, sagte auch Tarek Ruhman: „Es war das erwartet schwere Spiel.“ Die Gäste aus Neuss belegten, warum sie immerhin die fünftwenigsten Tore der Liga kassiert haben, zeigten sich defensiv sehr stabil. „Die sind nicht einfach zu bespielen, Tobias Haitz macht da einen außerordentlich guten Job“, lobt der MSV-Coach die Arbeit seines Rosellener Gegenübers. Hinzu kamen personelle Probleme bei den Hausherrinnen, die unter anderem auf die erkrankte Chloe Rickes und die verletzte Emma Hilbrands verzichten mussten. Dafür gab Melina Koffler nach der Rückkehr von einem Auslandsssemester ihr Comeback.
„In der Halbzeit haben wir dann ein bisschen umgestellt“, so Tarek Ruhman. Den Ertrag gab es schon vier Minuten nach Wiederbeginn zu verzeichnen, als Barakissa Coulibaly das 1:0 köpfte. Dies war ein Wirkungstreffer für die Moral der Gäste, die den Schalter zur Offensive nun nicht umlegen konnten. Der MSV, allen voran die spielfreudige Sophie Schneider, bestimmte das Geschehen. Es dauerte allerdings bis zur 86. Minute, ehe Hanna Hamdi für die endgültige Entscheidung sorgte.

Am kommenden Sonntag geht es für den MSV mit der nächsten Partie beim SV Budberg weiter. Ein Auge wird auch weiterhin auf die Besetzung der Regionalliga der kommenden Saison geworfen, wo es nach dem 1:1-Ausrutscher von Borussia Dortmund gegen Arminia Bielefeld nun wieder verstärkt so aussieht, als müsste der ambitionierte BVB mit Neuzugang Alexandra Popp nun doch eine Ehrenrunde in der Drittklassigkeit drehen. Auf ein Dortmunder Duell mit den Zebras würde sich sicher auch Vada Webbeler freuen: Die aktuelle Kapitänin der U 19 des FC Schalke 04, die auch schon für die erste Mannschaft der Königsblauen auflief, wurde als zweiter Sommerzugang beim MSV präsentiert. Das Mittelfeld ist ihr bevorzugter Einsatzbereich.


