Zweimal das gleiche Ziel, doch zwei unterschiedliche Wege dorthin. Sowohl die Damen als auch die Herren des Club Raffelberg wollen die Klasse halten. Während die Frauen in der 1. Hockey-Bundesliga eine Best-of-Three-Serie gegen den Bremer HC in den Play-downs bestreiten müssen, könnten die Männer in der 2. Bundesliga vorzeitig alles klarmachen. „Das wäre für einen Aufsteiger am viertletzten Spieltag eine starke Sache“, erklärt CR-Trainer Tim Leusmann.

Auch interessant

Die Damen treffen als Letzte der 1. Bundesliga auf den neuntplatzierten Bremer HC. Zunächst spielen die Duisburgerinnen am Samstag (11.45 Uhr, Kalkweg) zu Hause, ehe die Spiele zwei und möglicherweise drei am 23. und 24. Mai in der Hansestadt über die Bühne gehen werden. Das Gute an diesem Spielrhythmus: Gelingt dem CR ein Heimsieg, stünden ihre Gegnerinnen danach mit dem Rücken zur Wand. „Wir hätten am liebsten noch früher gespielt“, sagt Raffelbergs Trainerin Susi Wollschläger über den frühen Zeitpunkt, „damit wir dem MSV aus dem Weg gehen können. Das war nun aber das früheste, dem die Bremerinnen zugestimmt haben.“ Der CR kann mit dem gleichen Kader wie zuletzt spielen, der sich durchaus immer ordentlicher präsentiert hat. „Darum ging es in der Rückrunde: Eine Verfassung zu erspielen, in der wir bestehen können“, so Wollschläger. „Wir freuen uns auf diese Spiele.“

Weitere Artikel:

Bei noch vier ausstehenden Spielen haben die Herren in der 2. Bundesliga zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Heißt: Gewinnt der CR am Samstag (14 Uhr, Kalkweg) gegen Schwarz-Weiß Köln, ist alles in Sack und Tüten. Selbst wenn bei den Duisburgern etwas schiefgehen sollte, könnte einige Zeit später der Klassenerhalt feststehen – wenn Schwarz-Weiß Neuss sein Heimspiel gegen den Düsseldorfer HC verlieren sollte. Das Verletzungspech wird derweil immer abstruser: Nun fallen auch Florian Schirmer, Jannis Lorenz und erneut Robin Höinck aus. Immerhin kann Timo Wisomirski sein Comeback geben. Danach legt die Liga eine Pause ein. Erst am 6. Juni geht es weiter.