Die geballte Faust ist mit jedem Wort zu spüren. „Wenn wir uns wieder so viele Torchancen erspielen, dann werden wir diese beiden Spiele gewinnen“, sagt Susi Wollschläger. Die Worte meißelt sie in die Welt. Sie ist überzeugt. Und ihre Spielerinnen auch. Davon ist die Trainerin des Hockey-Bundesligisten Club Raffelberg ebenso überzeugt. Am Samstag und im Erfolgsfall auch am Sonntag jeweils um 12 Uhr stehen beim Bremer HC die Spiele zwei und drei der Best-of-Three-Serie um den Klassenerhalt an. Das erste Spiel in Duisburg hatten die Grün-Schwarzen mit 0:2 verloren, waren aber über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. „Wir haben die Chancen einfach nicht reingemacht. Die Bremerinnen wissen auch, dass ihr Sieg ein wenig lucky war“, sagt Wollschläger.
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Die Reaktion der Duisburgerinnen? „Natürlich waren wir traurig, vor allem aber ärgerlich“, sagt Wollschläger. Und diesen Ärger wollen sie nun in die Motivation umsetzen. Am Abschluss hat das Raffelberger Team in der Trainingswoche nachhaltig gearbeitet. Über den Pfingsttermin ist Wollschläger einigermaßen verärgert: „Was soll das? Die Jugendmannschaften sind alle auf Turnieren. Normalerweise würden sie bei solchen Spielen für volle Zuschauerränge sorgen.“
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Personell kann die Trainerin aus dem Vollen schöpfen. „Alle Spielerinnen, die im ersten Spiel dabei waren, werden auch in Bremen dabei sein“, sagt sie. Bereits am Freitag werden die Duisburgerinnen anreisen, um möglichst fokussiert in die beiden Play-down-Spiele zu gehen.
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