Mit 14 Jahren schon eine Wiederholungstäterin? Das ist für Leni Chilla gar kein Problem. Denn zum wiederholten Mal hat die junge Duisburgerin die Deutsche Meisterschaft im Brazilian Jiu-Jitsu gewonnen – und hat das Ganze dabei auch noch mit einem ordentlichen Schuss Dramatik gewürzt. Denn ihre ersten beiden Gegnerinnen beim DM-Turnier hat sie klar durch „Submission“, also Aufgabe, besiegt. Im Finale wurde es dann aber spannend. Als die reguläre Kampfzeit vorüber war, hatte keine der beiden Kontrahentinnen gepunktet, es ging also in den „Golden Score“. Dabei handelt es sich um eine Art Verlängerung, die beispielsweise mit der Regelung im Eishockey vergleichbar ist. Heißt: Wer zuerst punktet, hat gewonnen. „Das ging dann recht schnell. Leni hat ihre Gegnerinnen zu Boden gebracht und damit den Titel gewonnen“, freute sich ihr Vater Marc Chilla.

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Derweil läuft es für die Bundeskaderathletin weiter rund. Der andere neueste Erfolg: Die 14-Jährige wird inzwischen von der NRW-Sportstiftung gefördert. „Dazu mussten wir ein Video drehen und natürlich ihren bisherigen Werdegang schildern“, so Marc Chilla. Das hat offenbar überzeugt, denn die Förderung wurde daraufhin bewilligt „Da ist natürlich auch die Schule eine große Hilfe“, wie ihr Vater unterstreicht. Die Deutsche Meisterin besucht das Steinbart-Gymnasium, das Teil der Sportschule NRW ist. „Das bedeutet beispielsweise, dass sie für morgens fürs Training freigestellt werden kann.“ Zudem kann die künftige Neuntklässlerin in den nun anstehenden Wahlpflichtfächern das Fach Leistungssport wählen.

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Zudem hat sie den Verein gewechselt. „Wir sind Top Brother in Erkrath sehr dankbar“, sagt Vater Chilla. Seine Tochter hat sich nun Metagame Bochum angeschlossen und ist offiziell Vereinsmitflied bei Bushido-Ryu in Gelsenkirchen. „Metagame ist stark auf den Leistungssport ausgerichtet“, erklärt Marc Chilla. Dazu kommt ein- bis zweimal pro Woche ein zusätzliches Wettkampftraining beim Helios Project in Köln.

In zwei Wochen ist die junge Meisterin wieder im Einsatz. Dann reist sie mit dem Bundeskader zum Euro-Cup-Turnier nach Bukarest.

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