Was ist bei Rhein Fire los? Das in Duisburg beheimatete Team aus der American Football League Europe hat sich, das ist bestätigt, von Defensive Coordinator Ray Woodard getrennt und Defensive Line Coach Luca Berdelmann stattdessen auf diesen Posten befördert. Außerdem hieß es zunächst noch unbestätigt, der Club solle sich von seinem General Manager Christoph Lörcks getrennt haben. Am frühen Nachmittag bestätigte Geschäftsführer Daniel Thywissen auch diese Trennung gegenüber der Sportredaktion.

Auch interessant

„Das sind interne Gründe, die wir nicht weiter kommentieren werden“, sagte Thywissen auf Anfrage am Dienstagabend in Bezug auf Woodard. Allerdings äußerte sich Ray Woodard selbst über die Sozialen Medien, wo er ein Interview mit sich in englischer Sprache teilte, für das laut Facebook-Posting Dirk Jaschok verantwortlich zeichnet. Demnach kritisierte Woodard die Art der Anreise zum Spitzenspiel nach Wien. Am vorletzten Spieltag nutzte Fire keinen Flug, sondern reiste mit dem Zug in die österreichische Hauptstadt. Nachdem das Team um 10 Uhr morgens am Spieltag eingetroffen sei und noch einen Bustransfer bewältigen musste, seien die Spieler erschöpft und müde gewesen. Das Spiel ging schließlich mit 10:24 verloren. Woodard habe die Kritik im Hotel geäußert. Ob diese Kritik der Auslöser für die Freistellung war, ist nach wie vor nicht bestätigt.

Alles zu Rhein Fire:

Im Rahmen des Textes wird zudem impliziert, dass GM Christoph Lörcks ebenfalls nicht mehr im Amt sei. So wird in dem öffentlich geteilten Artikel davon gesprochen, dass „einige von Lörcks‘ Aufgaben von Patricia Klemm übernommen werden“ („Some of Lörcks‘ tasks are to be taken over by Patricia Klemm“). Außerdem wird die Trennung von Woodard mit der praktisch in den Raum gestellten Trennung von Lörcks verglichen: „Ob diese Entlassung – wie in Lörcks‘ Fall – einer rechtlichen Prüfung standhalte, müsse geklärt werden.“ („Whether this dismissal – as in Lörck‘s case – will stand up to legal scrutiny remains to be clarified.“)

„Es stimmt, dass Christoph Lörcks nicht mehr unser GM ist. Auch hier gilt, dass es sich um interne Gründe handelt und wir das nicht weiter kommentieren werden“, so Thywissen.