Nach der Saison ist vor der Saison. Der Jubel über das Triple aus Aufstieg und zwei Pokalsiegen ist bei den Fußballerinnen des MSV Duisburg gerade abgeebbt, da geht schon die Planung für das erste Jahr in der Regionalliga West los. Trainer und Abteilungsleiter Tarek Ruhman nahm am Dienstagabend an der ersten Staffeltagung für die kommende Spielzeit teil, wobei das Teilnehmerfeld noch nicht hundertprozentig feststeht. Es deutet aber viel darauf hin, dass der letzte freie Platz vom FSV Gütersloh eingenommen wird. Die Ostwestfälinnen dürfen guter Hoffnung auf den Klassenverbleib sein, weil Meister 1. FC Köln II das erste Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga mit 4:0 gewonnen hat und nun am Samstag im hohen Norden den entscheidenden Schritt machen will.
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In der vergangenen Woche war der letzte Aufstiegsplatz etwas überraschend an Niederrheinliga-Vizemeister Rhenania Bottrop gegangen. Der „Verfolger“ des MSV durfte kampflos jubeln, weil Mittelrhein-Vertreter Alemannia Aachen kurz vor dem Anpfiff des Relegationshinspiels verzichtete. Folglich gibt es ein Wiedersehen mit den dort hinwechselnden Sina Zorychta und Malin Gerken.
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Apropos Wiedersehen: Das steht auch mit einem verdienten Ex-Zebra an. Julia Debitzki (34), die 86 Erst- und Zweitligaspiele für den MSV absolvierte, verlässt Bundesliga-Absteiger SGS Essen und verstärkt die Abwehr von MSV-Ligakonkurrent FC Schalke 04. Für Königsblau laufen bereits die früheren Duisburgerinnen Laura Radke, Pia Rybacki und Julia Matuszek auf.
Aus Gelsenkirchen zum MSV gewechselt sind derweil Marie Schneider und Carolin Mai. Beide gehörten in der abgelaufenen Saison dem Schalker Westfalenliga-Kader an und sollen beim MSV als eine Art „Bindeglied“ zwischen erster und zweiter Mannschaft fungieren. Die beim SuS 09 Dinslaken groß gewordene Marie Schneider ist bei den Zebras bereits die dritte Spielerin dieses Namens, mit den Zwillingsschwestern Anna und Sophie Schneider aber nicht verwandt.




