Als der Wechsel von Erek Virch zum Herner EV verkündet wurde, pfiffen es Spatzen von den Eissporthallen, dass die Füchse bereits einen Verteidiger verpflichtet haben. Nun ist klar: in der kommenden Saison wird Fabio Frick für den EV Duisburg in der Eishockey-Oberliga auflaufen. Der 27-Jährige kommt vom Maxipark, wo er für die Hammer Eisbären aktiv war, an die Wedau. Mit seiner offensiven Ausrichtung soll Frick dabei auch das Powerplay der Schwarz-Roten beleben.
In 50 Partien für Hamm verbuchte der Verteidiger in der zurückliegenden Spielzeit zehn Tore und 31 Vorlagen. Frick stammt aus Freiburg, wo er vornehmlich gespielt hat. Er kam aber auch für Schwenningen zum Einsatz. Schon 2018 kam der Defensivspieler ins Ruhrgebiet, spielte sechs Saisons lang für die Moskitos Essen – sowohl auf dem Eis als auch auf Rollen in der Skaterhockey-Bundesliga. In der Oberliga bringt es Frick auf 361 Spiele mit 47 Toren und 163 Vorlagen. 280 Minuten verbrachte er auf der Strafbank. Übrigens: Auch in der laufenden Skaterhockey-Saison hat Frick vier Spiele für die Eagles Essen-West absolviert und dabei sechs Tore und zwei Vorlagen verbucht.
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Außerdem wird Aaron Kaiser weiterhin für die Füchse im Tor stehen – erneut mit einer Förderlizenz der Kölner Haie. Über ihn sagt Füchse-Torwarttrainer Lukas Lang: „Aaron ist ein junger und talentierter Torhüter, der sich noch am Anfang seiner Karriere befindet. Ich bin mir sicher, dass, wenn er weiterhin hart an sich arbeitet und die Challenge Oberliga zielorientiert und fokussiert angeht, wir in der kommenden Saison ein starkes, junges Torhüter-Duo haben.“
Zudem intensivieren die Kölner Haie, die Iserlohn Roosters und die Füchse ihre Kooperation. „Der Standort Duisburg hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er gewinnbringend für die Förderung junger Spieler sein kann. Wir wollen unsere bestehende Kooperation intensivieren und eine optimale Förderung der jungen Spieler gewährleisten. Ein gemeinsam veranstaltetes Sichtungscamp bildet dabei einen weiteren wichtigen Baustein, um talentierte Spieler gezielt zu sichten und zu fördern“, erklärte Matthias Baldys, der Sportdirektor der Kölner Haie.
Vom 30. Juli bis zum 1. August wird es in der Eissporthalle am Seilersee in Iserlohn ein Sichtungs- und Entwicklungscamp geben. Alle für das Programm vorgesehenen Spieler werden dort erstmals gemeinsam auf dem Eis stehen. Neben sportlichen Einheiten stehen Themen wie Athletik, Ernährung und Karriereplanung auf dem Programm.



