Beim 3:2-Zittersieg über den VfL Lintorf hätten die Drittliga-Volleyballer des Moerser SC gern auch auf ihren Diagonalspieler Lukas Lübke gesetzt. Doch der 25-Jährige musste, wie schon beim 3:0 in der Vorwoche gegen die SVG Lüneburg II, zähneknirschend passen. Ein Sehnenriss in der rechten Schulter bereitet dem Punktelieferanten seit Wochen durchaus Sorgen. „Ich habe schon sehr lange immer mal wieder Probleme mit der Schulter. Vor knapp zwei Wochen wurden die Schmerzen im Training allerdings zu groß“, berichtet Lukas Lübke.
Auf den Moerser SC könnte noch eine Aufstiegsrunde warten
Der gebürtige Moerser musste die Übungseinheit abbrechen. Eine MRT-Untersuchung förderte den Sehnenriss zutage. Ob eine Operation nötig ist, wird sich zeigen. „Ich hoffe natürlich nicht, zumal ich den Arm ja auch gut bewegen kann“, sagt Lukas Lübke. Die Schmerzen treten bei Belastung auf. Der MSC wird sich medizinisch vermutlich eine zweite Meinung einholen. Dann wird wohl auch klar sein, ob der Diagonalspieler in dieser Saison noch zum Einsatz kommen kann. Die letzte Hauptrundenpartie steigt am 13. April gegen den PTSV Aachen. Danach könnte auf die Adler noch eine Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga zukommen, sollte das Team von Trainer Hendrik Rieskamp den zweiten Tabellenplatz verteidigen.

„Die Zweite Liga ist natürlich auch mein Ziel, darauf arbeite ich in jedem Training hin“, versichert Lukas Lübke. Schon in der vergangenen Saison hatte der Diagonalspieler allerdings Pech. In der Endphase der Regionalliga-Meisterschaft, an deren Ende der MSC ja in die 3. Liga aufstieg, bremsten Lübke die Folgen einer Lungenentzündung. Für die Adler stand der Angreifer in dieser Saison zuletzt Ende November bei der 1:3-Heimniederlage gegen VV Humann Essen II mit auf dem Spielfeld.
„Es tut natürlich weh, jetzt schon einige Zeit nur zusehen zu können. Ich hoffe sehr, dass meine Verletzung nun schnell behandelt wird und verheilt, damit ich der Mannschaft wieder helfen kann“, betont Lukas Lübke.


