Die alte Saison werden die Volleyballer des Moerser SC zwar erst am kommenden Donnerstag (16 Uhr, Enni-Sportpark), dem Mai-Feiertag, mit dem Bezirkspokalfinale gegen Oberliga-Meister Eintracht Spontent aus Düsseldorf beenden. Die neue Spielzeit ist allerdings schon längst im Anflug. Für den zeitigen Vorbereitungsstart des Drittliga-Vizemeisters am 19. Mai wächst der neue Kader so langsam. Nach Cheftrainer Hendrik Rieskamp, der ja schon im Winter bis 2027 seinen Vertrag verlängert hatte, sind nun auch die Co-Trainer Markus Pukownik und Marco Destefani mit an Bord.

Moerser SC: Markus Pukownik und Marco Destefani bleiben an Bord

„Beide bringen positiven Input und einen gewissen Ehrgeiz rein“, lobte Hendrik Rieskamp seine Coaches, „wir ergänzen uns sehr gut.“ Markus Pukownik geht bereits in seine fünfte Saison als Rieskamps Assistent, der in Italien geborene Marco Destefani in seine vierte Spielzeit bei den Adlern. Beide sind in ihrer ruhigen und sachlichen Art auch ein wenig der Gegenpart zum durchaus emotionalen Cheftrainer. Der hebt hervor: „Alle haben Lust auf die weitere Zusammenarbeit - am liebsten natürlich in der 2. Bundesliga.“

Zwei Volleyball-Experten beim Moerser SC: Cheftrainer Hendrik Rieskamp (links) und Marco Destefani.
Zwei Volleyball-Experten beim Moerser SC: Cheftrainer Hendrik Rieskamp (links) und Marco Destefani.

Die Entscheidung darüber wird erst nach dem Spontent-Heimspiel fallen. Die zuständige VBL hat den Vereinen bis zum 2. Mai Zeit gegeben, ihre Lizensierungsunterlagen einzureichen. In den Tagen danach werden dann die Bundesliga sowie die Zweiten Ligen Nord und Süd bestückt. „Von unserer Ligazugehörigkeit hängt natürlich auch ein wenig ab, welche Spieler wir noch dazu bekommen“, hebt Hendrik Rieskamp hervor. „Wir halten nach Neuverpflichtungen Ausschau, um die Mannschaft dann auch gezielt weiter zu verstärken“, erläutert dazu MSC-Klubchef Guido Lohmann.

Viele Spieler des Moerser SC haben noch Entwicklungspotenzial

Grundsätzlich baut der MSC allerdings erst einmal auf seine Vizemeistermannschaft. Mit Diagonalspieler Tim Broshog, Außenangreifer Lukas Schattenberg, Libero Andre Illmer und Zuspieler Fabio Bertea hatten schon vier Stammspieler für die neue Saison ihre Zusage gegeben. Dazu kommt Kapitän und Außenangreifer Luca Wagner sowie die jungen Mittelblocker Luis Bartsch und Jasha Pricken. Letzterer war vor einem Jahr noch für das MSC-Landesliga-Team unterwegs.

„Die Jungs haben Bock auf größere Aufgaben. Und in ihnen steckt auch noch Entwicklungspotenzial“, betont Coach Rieskamp. Letzteres dürfte bei einem möglichen Zweitliga-Aufstieg wichtig werden. Im Bundesliga-Unterhaus gibt es nicht nur vier Spiele mehr. Im Präzisionssport Volleyball wird dann bei höherer Spielgeschwindigkeit noch mehr saubere Technik gefragt sein.