Den Aufstieg in die Regionalliga haben die Fußballerinnen des Niederrheinligisten GSV Moers schon sicher, da der bisherige Tabellenführer SV Walbeck keine Lizenz beantragt hat. Beide Teams trafen sich nun am drittletzten Spieltag. Durch den 2:1 (2:1)-Erfolg wahrte der GSV die Chance auf den Meistertitel. Die Gelb-Schwarzen haben nun zwei Punkte Vorsprung, haben aber nur noch ein Spiel am kommenden Sonntag, 13 Uhr, gegen den SV Heißen. Der SVW dagegen spielt noch zweimal und könnte bei zwei Siegen sich doch noch zumindest den ersten Tabellenplatz sichern.

Der GSV Moers dreht das Topspiel in nur vier Minuten

Die Partie begann turbulent, alle drei Treffer fielen in der ersten halben Stunde. Zunächst gingen die Walbeckerinnen schon nach zwei Minuten durch Samira Berns in Führung. Doch die Gastgeberinnen schockte das nicht, sie übernahmen sofort die Initiative und kamen auch schnell zu ihren Treffern. Zunächst erzielte Emma Hilbrands den Ausgleich (22.), dem nur vier Minuten später Lea Bukvasevic das 2:1 folgen ließ.

Wie immer ein Aktivposten im Spiel des GSV Moers: Ceylin Kurt (rechts), hier im Zweikampf Carina Rasch vom SV Walbeck.
Wie immer ein Aktivposten im Spiel des GSV Moers: Ceylin Kurt (rechts), hier im Zweikampf Carina Rasch vom SV Walbeck.© FUNKE Foto Services | Oleksandr Voskresenskyi

Entsprechend zufrieden zeigte sich GSV-Coach Eckart Schuster: „Aufgrund des Chancenplus haben wir heute verdient gewonnen, haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Keine Spielerin hat sich verletzt, das ist für das Mittwochabend-Spiel ganz wichtig gewesen.“

GSV Moers tritt im Niederrheinpokal am Mittwoch beim TSV Solingen an

Am Mittwoch um 19.30 Uhr hofft Schuster mit seinem Team auf den Einzug ins Niederrheinpokalfinale. Dazu bedarf es aber eines Sieges beim Landesligisten TSV Solingen. „Das ist nun unser nächstes Ziel. Deshalb werden wir auch mit unserer stärksten Mannschaft antreten. Wobei wir abwarten müssen, wie das arbeitsbedingt aussieht“, so Schuster. „Es wird sicher keine leichte Aufgabe für uns, dennoch bin ich recht zuversichtlich.“

Einsatzfreudig beim GSV Moers: Jaquelin Coenen (rechts) gegen Vivian Tepaß vom SV Walbeck.
Einsatzfreudig beim GSV Moers: Jaquelin Coenen (rechts) gegen Vivian Tepaß vom SV Walbeck.© FUNKE Foto Services | Oleksandr Voskresenskyi

Sollte der GSV das Endspiel erreichen, wäre er für den DFB-Pokal der Saison 2025/26 qualifiziert, weil der Finalist VfR Warbeyen durch seinen Aufstieg in die 2. Bundesliga das DFB-Pokalticket schon sicher hat. Das Finale steigt am Sonntag, 1. Juni, der Ort ist noch offen.

GSV Moers: Soentjens - Hilbrands, Bukvasevic, Coenen (14. Lahjar, 46. Gökcek), Temiz, Sadiku, Triantafilidou, Kleinwegen, Kurt, Gellesch (49. Gromowska), Schuster.