Mit Blick auf einige ziemlich heiße Tage bis Donnerstag dürfte selbst Ex-Schalke-Profi Christian Mikolajczak nicht gleich in die Vollen gehen. „Wir werden das Training aufgrund der Witterung sicher etwas steuern müssen“, betonte der Chefcoach des Fußball-Landesligisten SV Scherpenberg zum Vorbereitungsstart am Montagabend. Zu Grenzgängern werden seine Kicker vermutlich frühestens im kleinen Trainingscamp am Wochenende auf der Anlage an der Asberger Straße. Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag stehen, bei etwas angenehmeren Temperaturen, vier Einheiten inklusive Athletiktraining sowie ein Testkick auf dem Programm. Vermutlich intern, weil sich nach der Absage des Rumelner TV noch kein Testersatz gefunden hat.

„Bei mir sind Motivation und Vorfreude da. Und die Jungs haben sich dazu gut präsentiert“, versicherte Coach Mikolajczak. Der musste noch auf die Urlauber Emirhan Karaca und Dominik Varlemann sowie auf den weiter verletzten Robin Fuhrmann verzichten. Dafür machten Ömer Akbel und Luca Grillemeier nach schweren Verletzungen zum Teil schon wieder mit. Offensivspieler Akbel beteiligte sich bereits am Pass-Spiel, ließ aber Richtungswechsel nach Kreuzbandriss aus dem vergangenen November noch aus. Grillemeier (Riss des vorderen Kreuzbandes) ist derzeit eher laufend unterwegs.

Der Sportliche Leiter Sven Schützek hofft natürlich darauf, dass die Spielzeit besser laufen wird: „Der erneute große Umbruch war nicht geplant. Wir haben aber im Laufe der Rückrunde gemerkt, dass wir die Strukturen im Team neu gestalten müssen. Der Fokus der Spieler muss wieder auf dem Fußball liegen.“ Da dürfte das Trainerteam mit Christian Mikolajczak und auch Co-Trainer Gregor Grillemeier gefragt sein, das weiterhin das Vertrauen der Führungsriege genießt. „Es liegt nun an den Coaches, aus dem Aufgebot auch etwas zu machen“, betont Sven Schützek. Der legt vor allem auf eine zuletzt nicht mehr vorhandene mannschaftliche Geschlossenheit großen Wert: „Das hat uns ebenso gefehlt, wie wirkliche Führungsspieler im Team.“


