Die Ruhe vor dem Sturm? Beim SV Budberg kocht der Trainingsbetrieb aktuell ein wenig auf Sparflamme. Nach dem ohnehin freien Pfingstwochenende schaut der Fußball-Landesligist auch am Wochenende danach zu, weil es dann gegen Rückzieher GSV Moers ginge. Folglich liegen zwischen vorletztem und letztem Saisonspiel doch recht kurios lange drei Wochen. Unter „normalen“ Umständen wäre das keine Erwähnung wert, aber da durch das 2:1 in letzter Minute gegen Blau-Weiß Mintard der Traum vom Oberliga-Aufstieg weiter lebt, muss nun dann doch etwas genauer überlegt werden, was in dieser Situation richtig und wichtig ist.
Auch interessant
Trainer Tim Wilke hat, wie es beim SVB üblich ist, in seine Mannschaft reingehorcht und danach die Anzahl der Einheiten in der abgelaufenen sowie in der kommenden Woche auf jeweils zwei reduziert, ehe dann die Belastung rechtzeitig vor dem Finale gegen Viktoria Goch am 6. Juni wieder hochgefahren wird. Zur Erinnerung: Die Budberger müssen dieses Spiel gewinnen und brauchen einen Stolperer von Konkurrent SV Scherpenberg entweder zeitgleich gegen den PSV Lackhausen oder zuvor am 30. Mai beim VfB Bottrop, um den erstmaligen Sprung in die fünfthöchste Spielklasse wahr werden zu lassen.
SV Budberg setzt weiter auf den eigenen Nachwuchs
„Wichtig ist, dass wir am letzten Spieltag dann 22 voll belastbare Spieler am Start haben“, so Wilke. Entgegen kommt die Pause vor diesem Hintergrund Routinier Mike Terfloth und Fynn Eckhardt, die beide noch mit leichten Blessuren zu tun haben. „Lennart Hahn hingegen hätte sicher gern gleich durchgespielt“, sagt Tim Wilke mit einem Schmunzeln. Der Offensivmann hatte mit seinem späten Siegtor gegen Mintard den aufregenden Schlussakt erst möglich gemacht.
Unabhängig von der Ligenzugehörigkeit gibt es weitere Personalien. Routinier Devin Warnke wird ebenso wie die Youngster Luis Weyhofen und Lennart Severith in der neuen Saison dem Kader der zweiten Mannschaft angehören. Aus dieser rückt derweil Patrick Reitemeier auf; außerdem erhalten die U-19-Kicker Nando Strauch, Laurenz Dubisz und Hans Schaath ein Ticket für die „Erste“. Yannik Kehrmann aus der Reserve kann sich zudem in der Vorbereitung empfehlen.



