Die Ende Mai abgelaufene Handball-Bundesliga-Saison lässt Naina Klein derzeit in Namibia hinter sich. Die 26-jährige Lintforterin tankt im Südwesten des afrikanischen Kontinents zweifelsohne auch neue Kraft. Nach drei Jahren beim TuS Metzingen wartet auf die Rückraumspielerin schließlich im Sommer eine ganzn neue Herausforderung. Naina Klein läuft künftig für Roter Stern Belgrad in der mit Teams aus den Nachbarländern international gesprägten serbischen Liga auf.
Lintforterin freut sich über den Wechsel auf den Balkan
„Roter Stern ist für mich eine sehr spannende Option. Der Verein hat ein gutes Team und gute Trainer und wird in der neuen Saison in der EHF European League mitspielen. So kann ich auf hohem Niveau internationale Erfahrung sammeln. Und für den Handball ins Ausland, das wollte ich eigentlich immer schon mal“, berichtet Naina Klein in einem kleinen Statement zum Wechsel auf den Balkan: „Ich freue mich schon auf das Abenteuer mit neuer Sprache und Kultur.“
Vor fünf Jahren ging es vom TuS Lintfort zu Bayer 04 Leverkusen
In der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit belegte die Lintforterin mit dem TuS Metzingen Vorrundenplatz sieben, traf in 20 Spielen insgesamt 68-mal ins Netz. Und dies ohne Siebenmeter. Nach den Play-offs landete Metzingen hinter dem VfL Oldenburg auf dem sechsten Platz. Bis 2021 war Naina Klein bekanntlich für den TuS Lintfort in der 2. Bundesliga aktiv, wo ja ihre Mutter Bettina Grenz-Klein seit mehr als zwei Jahrzehnten Trainerin ist und Vater Ulrich Klein als Vereinsvorsitzender und Teammanager die Fäden in der Hand hält.
Größter Vereinserfolg mit dem TuS Metzingen: DHB-Pokalsieg 2024
Im Sommer 2021 wechselte Naina Klein dann für zwei Spielzeiten zu Bayer 04 Leverkusen in die höchste deutsche Spielklasse. 2023 ging es nach Metzingen in den Süden Deutschlands. Gleich in der ersten Saison feierte die Lintforterin ihren bislang größten Vereinserfolg: den DHB-Pokalsieg 2024.


