Fußball-Landesligist Arminia Klosterhardt kam am vergangenen Freitagabend im Auswärtsspiel beim SC Union Nettetal nicht über ein 2:2 (2:2)-Unentschieden hinaus. Der Mannschaft von Marcel Landers mangelte es insbesondere in der zweiten Halbzeit in etlichen guten Situationen an der nötigen Präzision. „Den Punkt nehmen wir so mit. Zufrieden können wir aber nicht sein und sind es auch nicht“, hatte sich Arminias Trainer insgeheim mehr erhofft.

Die Grün-Weißen hätten besser kaum in die Partie starten können und gingen bereits nach nur einer Minute in Führung. Einen starken Ballgewinn von Hamza Velic veredelte Samuel Zegadlo final zum 0:1. Dadurch beschwingt, folgte die wohl beste Phase der Gäste. Doch die Landers-Elf versäumte es, ihre fleißig erarbeiteten Feldvorteile in einen weiteren Treffer umzumünzen. Der fiel dann tatsächlich auf der anderen Seite, nachdem Zegadlo und Niklas Daunheimer ziemlich unglücklich ausgerutscht waren – 1:1 (21).

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Arminias Jan-Niklas Pia trifft kurz vor dem Pausenpfiff zum 2:2-Ausgleich

Für die Klosterhardter kam es gar noch dicker: Die Arminen wähnten einen Ball schon im Aus, schalteten im Kollektiv ab und schauten nach dem 2:1 durch Harry Killoran dumm aus der Wäsche (35.). „Das war mal wieder ganz schlecht verteidigt und darf uns auf diese Art und Weise nie und nimmer passieren“, moserte Landers. Dessen Schützlinge bekamen es jedoch kurz vor dem Pausenpfiff wieder repariert. Auf Zuspiel von Franck Tehe spitzelte Goalgetter Jan-Niklas Pia das Leder zum 2:2-Ausgleich in die Maschen (43.).

Landers passte zum zweiten Abschnitt das System an und stellte auf ein 4-2-3-1 um. „Wir hatten zuvor zu wenig Zugriff im Zentrum“, informierte der Coach über den taktischen Wechsel. Der sollte sich auch prompt bezahlt machen. Die Arminia bekam reichlich Oberwasser und verlagerte das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte. Nur konnte der Aufsteiger daraus kein weiteres Kapital mehr schlagen, weil unsauberes und mitunter eklatant schwaches Passspiel im letzten Drittel verheißungsvolle Aktionen frühzeitig zunichte machte.

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„Es ist extrem schade, dass wir unsere guten Umschaltmomente nicht vernünftig zu Ende gespielt haben. Das hat uns dann schon auch ein wenig das Genick gebrochen“, trauerte Landers einem möglichen Dreier hinterher.