- Rot-Weiss Essen hat den Sprung auf Platz zwei geschafft. Bei Viktoria Köln gelang ein 2:1-Sieg. Dickson Abiama (10.) und Lucas Brumme (12.) trafen für RWE.
- Mitte der zweiten Halbzeit gab es Fan-Ärger. Einige Essener Anhänger stürmten den Innenraum, sie sind zuvor von bisher unbekannten Personen provoziert worden. Essener Spieler hielten die Zuschauer zurück. Das Spiel war kurz unterbrochen.
- Die Fans stimmten sich mit Sprechchören auf das Derby ein. Am Ostersamstag kommt der MSV Duisburg an die Hafenstraße.
Vierter Sieg in Folge, Platz zwei in der 3. Liga und das ehrgeizige Etappenziel (54 Punkte nach 30 Spielen) erreicht: Nach dem 2:1 (2:0)-Sieg von Rot-Weiss Essen am Sonntagabend bei Viktoria Köln gab es genug Gründe, um zu feiern. Dickson Abiama (10.) und Lucas Brumme sorgten für großen Jubel unter den rund 3500 mitgereisten RWE-Fans. Nur rund 2000 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt, doch viele Anhänger machten sich am Sonntag trotz unvorteilhafter Anstoßzeit (19:30 Uhr) auf den Weg in Richtung Höhenberg und sorgten für eine grandiose Stimmung.
Rot-Weiss Essen: Wer zündete den Rauchtopf vor der Gästekurve?
Es gab Mitte der zweiten Halbzeit jedoch auch einen großen Fan-Aufreger. Unbekannte hatten vor dem Gästeblock einen Rauchtopf per Fernzünder scharf geschaltet. Die Verursacher flüchteten nach Angaben von Viktoria Köln in den angrenzenden Wald. Einige Essener Fans, aber auch die Polizei nahmen die Verfolgung auf. Es ist unklar, welchem Klub die Täter zuzuordnen sind. Um Heimfans handelte es sich nicht, das bestätigte ein Sprecher von Viktoria Köln.
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Der blaue Rauch und der Zeitpunkt vor dem Derby in zwei Wochen (4. April, 16:30 Uhr) gegen den MSV Duisburg lässt Raum für Spekulationen. Näheres konnten weder die Viktoria noch Rot-Weiss Essen auf Nachfrage dieser Redaktion kurz nach dem Spiel bestätigen.

Die Situation drohte nach dem Zünden des Rauchtopfs zu eskalieren. Einige RWE-Fans stürmten den Innenraum, Essener Auswechselspieler hielten die eigenen Anhänger zurück, allen voran Tobias Kraulich. Nach einer kurzen Unterbrechung beruhigte sich die Lage, das Spiel wurde fortgesetzt und von Rot-Weiss Essen erfolgreich zu Ende gebracht.
Rot-Weiss Essen gewinnt 2:1 bei Viktoria Köln: Der Live-Ticker zum Nachlesen






Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen kann heute Abend (19:30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Viktoria Köln mit dem vierten Sieg in Folge auf den zweiten Tabellenplatz springen und damit einen direkten Aufstiegsplatz erobern. Dies muss RWE allerdings ohne seinen Top-Stürmer gelingen. 13-Tore-Mann Marek Janssen fällt für die Partie in der Domstadt kurzfristig aus. Der 28-Jährige hat Schmerzen an seinem Hüftbeuger, die einen Einsatz nicht ermöglichen.
+++ RWE kann aufsteigen: Diese irre Erfahrung hat Koschinat reifer gemacht +++
Zu Wochenbeginn hatte Janssen Beschwerden an der Achillessehne. Trainer Uwe Koschinat teilte am Freitag mit, dass er einsatzbereit sei. Doch bei der abschließenden Einheit am Samstag trat ein neues Problem auf. Am Sonntagvormittag fiel schließlich die Entscheidung, dass er für das Spiel in Köln nicht zur Verfügung steht. Seinen Platz in der Startelf soll Jaka Cuber Potocnik einnehmen. Ramien Safi steht als Alternative von der Bank zur Verfügung. Dickson Abiama nimmt seinen Platz in der Startelf ein.
Viktoria Köln gegen Rot-Weiss Essen heute live: Die 3. Liga im Live-Ticker
Während Hansa Rostock (1:0 in Wiesbaden) und der SC Verl (3:0 gegen Saarbrücken) vorerst an den Essenern vorbeiziehen konnten, patzte Energie Cottbus. Die Lausitzer mussten sich zu Hause gegen den SSV Ulm mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben. Ulms Leon Dajaku (21. Minute) und Erik Engelhardt (77.) erzielten die Tore vor 12.043 Zuschauern im Energie-Stadion. Somit kann RWE mit einem Sieg im Sportpark Höhenberg an allen drei Konkurrenten vorbeiziehen.

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Verzichten muss RWE in der Domstadt auf Jannik Hofmann. Der formstarke Rechtsverteidiger verletzte sich bei einem Trainingsunfall am Knöchel und fällt aus. Sein Einsatz im Derby gegen den MSV Duisburg am Ostersamstag soll aber nicht gefährdet sein. Hofmann, zuletzt Traumtorschütze gegen Erzgebirge Aue, wird in der Viererkette durch Michael Kostka ersetzt.

Dafür steht den Essenern Leader Klaus Gjasula wieder zur Verfügung. Der 36-Jährige wird heute in Köln wieder in der Startelf stehen und soll der Mannschaft die nötige Stabilität verleihen, um den nächsten Dreier einfahren zu können. Vorne sollte Stürmer Marek Janssen beginnen, der mit seiner beeindruckenden Torquote nun einige Zweitligisten auf den Plan gerufen hat. Doch nun startet Cuber Potocnik.
RWE-Gegner Viktoria Köln hat zuletzt geschwächelt

Rot-Weiss Essen ist bei einem Gegner zu Gast, der trotz eines Umbruchs im vergangenen Sommer eine gute Saison spielt und keinerlei Abstiegssorgen hat. Zuletzt gab es aber drei Niederlagen für die Kölner Viktoria. Am vergangenen Wochenende wurde eine 2:0-Führung beim TSV Havelse verspielt.
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RWE-Trainer Uwe Koschinat ist vor dem Duell in seiner Wahlheimat Köln dennoch gewarnt: „Das ist eine Mannschaft, die über die Saison hinweg wieder positiv überrascht hat. Die personelle Situation hat der Viktoria nichts ausgemacht. Dudu und Lobinger sind im Winter gegangen, und die Viktoria hat es geschafft, diese Verluste zu kompensieren. Das ist eine sehr gefestigte Mannschaft, die verschiedene Faktoren auszeichnen. Und klar: Es ist eine Ballbesitz-Mannschaft. Sie kann aber auch aus Standardsituationen viel Kapital schlagen. Es ist immer eine besondere Situation, einen Spieltag abzuschließen. Wir freuen uns darauf und ich erwarte ein spannendes Spiel im Sportpark Höhenberg.“
Rot-Weiss Essen bei Viktoria Köln heute live: Die voraussichtliche Aufstellung
RWE: Golz - Kostka, Schultz, Rios Alonso, Bouebari - Gjasula, Müsel - Abiama, Mizuta, Brumme - Cuber Potocnik.







