Dorfreinigung

15 Millinger beteiligten sich an der Dorfreinigungsaktion

Zehn halbe Säcke voll wurde bei der Müll-Aktion gesammelt. Aufgerufen zu der Aktion hatte der Heimatverein Millingen-Empel.

Zehn halbe Säcke voll wurde bei der Müll-Aktion gesammelt. Aufgerufen zu der Aktion hatte der Heimatverein Millingen-Empel.

Foto: Markus Weissenfels

Millingen.   Der Heimatverein hatte dazu aufgerufen. Er hofft, dass beim nächsten Mal sich wieder mehr Personen an der Aktion beteiligen.

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Ein Thema stand am Ende der Dorfreinigungsaktion Millingen: die verkoteten Grünanlagen und -streifen im Dorf. „Sei es nun am Edeka-Markt oder die Schützenwiese“, beklagt Ortsvorsteher Hans-Jürgen Klug. Er hat sich vorgenommen, das Thema mit der Stadt Rees zu besprechen. „So kann das nicht einfach weitergehen“, klagt er. Die Bilanz der aktuellen Reinigungsaktion: zehn große blaue Müllsäcke halb gefüllt. Arbeitshandschuhe hatten die Helfer von zu Hause mitgebracht, die Greifzangen hatten sie sich beim Baubetriebshof geliehen.

In der Pause gab es Erfrischungen

„Es war also nicht so vermüllt, wie man hätte befürchten können“, so Klug. Die Helfer, insgesamt 15 Personen, waren um 9.30 Uhr am Heimathaus gestartet. Von dort machten sie sich auf den Weg durch den Dorfkern, liefen die Bahn- und Raiffeisenstraße und die Alte Dorf- und die Hospitalstraße ab, suchten die Straße Im Marschfeld nach Unrat ab wie auch das Neubaugebiet Im Rükenbuschfeld und die Bruchstraße bis zur Bahnlinie. „Wir hätten uns gern das gesamte Dorfgebiet vorgeknöpft“, so der Ortsvorsteher. Dies sei aber aufgrund der geringen Zahl der Helfer nicht möglich gewesen.

„Wir hoffen“, so Hans-Jürgen Klug, „dass es bei der nächsten Runde wieder mehr Freiwillige gibt.“ Das jetzige Team hat sich bewusst im Ortskern aufgehalten. „Wir wollten von den Leuten wahrgenommen werden“, so Klug und seien tatsächlich auch mehrfach angesprochen worden. Bis 12 Uhr sammelten die Freiwilligen, die zwischendurch eine kleine Pause am Heimathaus einlegten, um sich zu erfrischen. „Dazu hatte Monika Michelbrink-Roth noch Berliner mitgebracht“, so Klug. Die Vorsitzende des Heimatvereins Millingen-Empel war übrigens die einzige Frau in der Helferrunde, zu denen auch drei Kinder bzw. Jugendliche zählten.

Zu den besonderen Fundstücken gehörte ein großer Spiegel, der von der Raiffeisenstraße mitgenommen wurde. Zudem leerte die Crew auf ihrer Tour die Müllbehälter an den Bushaltestellen. Manche waren völlig vollgestopft, beispielsweise mit einem XXL-Pizzakarton. „Ob da eine ganze Familie gepicknickt hat“, wundert sich Klug.

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