Der Jugendhilfeausschuss hat dem Rat die Senkung der Kindergarten-Beiträge ab kommenden August empfohlen. Und zwar gemäß des Antrages von CDU und BGE. Die Verwaltung konnte sich nicht mit den zwei Alternativen durchsetzen, die Bürgermeister Peter Hinze der Öffentlichkeit vorgestellt hatte.

Mehr noch: In einem Punkt griff die CDU die Argumentation der Verwaltung auf, und ergänzte den eigenen Antrag um diesen. Da die Novellierung des Kinderbildungsgesetzes wahrscheinlich ohnehin vorsehen wird, Eltern mit Anspruch auf jegliche Sozialleistungen von den Kita-Gebühren zu befreien, hatte die Verwaltung eine Erhöhung des beitragsfreien Einkommens von 22.000 auf 28.000 Euro vorgeschlagen. Auch um die Verwaltung pauschal zu entlasten. „Wir nehmen das gerne mit auf, um die Verwaltung zu entlasten“, erklärte Gerhard Gertsen (CDU) und erhob es zum Antrag.