Als Uta Schürholz die Apotheke in Millingen vor genau zehn Jahren übernahm, war sie nicht frei von Sorgen, wie die Zukunft des Ortsteils in Blick auf die Betuwe entwickeln wird. Kommen die Kunden jenseits der Gleise, wenn die Ortsdurchfahrt geschlossen wird?

Bis heute ist das nicht geschehen und die Apothekerin erfährt täglich, wie dankbar ihre Kunden sind, dass es die Versorgung vor Ort gibt. Dabei beschleicht Uta Schürholz eine andere Sorge, die sie mit ihren Kollegen teilt. Es fehlt der Nachwuchs. Was für sie bedeutet, dass sie sechs Tage in der Woche und an den Notdiensten persönlich anwesend sein muss. So sieht es der Gesetzgeber vor.