Wie werden wir uns in 25, 50 oder 100 Jahren an die Corona-Pandemie erinnern? Diese Frage stellen sich aktuell Historiker auf der ganzen Welt. Mittlerweile ist sicher, dass die Corona-Pandemie, als ein wichtiges historisches Ereignis, einen Einschnitt in der Geschichte des 21. Jahrhunderts darstellt. Auch die Stadt Emmerich am Rhein und ihre Einwohner schreiben jeden Tag neue Geschichten.

Diese Geschichten möchte das Stadtarchiv Emmerich für zukünftige Generationen sammeln und dokumentieren. „Unser Auftrag endet schließlich nicht bei der bloßen Überlieferung von Verwaltungsvorgängen, wir dokumentieren Emmericher Lebenswelten“, so Stadtarchivar Mike Mura. Noch ist sich die Forschung uneinig, welche zeitgeschichtlichen Dokumente für zukünftige Generationen relevant werden könnten.

Bilder, Videos aber auch Geschichten und Erfahrungsberichte werden gesammelt

„Um ein umfassendes Bild der Corona-Pandemie in Emmerich zu zeichnen, möchten wir diese möglichst umfangreich dokumentieren. Wir möchten Bilder, Dokumente, Videos aber auch Geschichten und Erfahrungsberichte sammeln, für zukünftige Generationen bewahren und zugänglich machen“, schildert Mura.

Bilder und Dokumente können in digitaler Form per Email an stadtarchiv@stadt-emmerich.de oder per Post an Stadtarchiv Emmerich am Rhein, Geistmarkt 1, 46446 Emmerich gesandt werden. Für Fragen: 02822/751903. Das Stadtarchiv bittet ausschließlich um Einreichungen, die sich auf die Stadt Emmerich am Rhein beziehen.

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