Trotz aller Absagen im Umfeld: In der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer werden an den Weihnachtsfeiertagen die angekündigten Heiligen Messen und Gottesdienste stattfinden. „Natürlich unter geltenden Abstands- und Hygieneregeln“, so Pfarrer Bernd de Baey auf Nachfrage der NRZ.
Im Vergleich zu Rees sei die Zahl der neuen Corona-Infektionen und auch der Infizierten in Emmerich nicht so hoch. Zudem sei in den großen Kirchen der Seelsorgeeinheit genug Platz vorhanden, um auch den entsprechenden Abstand zu halten.
Einige Absagen erteilt
Bis vergangene Woche konnten sich Interessierte zu den Gottesdiensten der nächsten Tage anmelden. „Es gab nur wenige Anmeldungen“, so de Baey. Unter den geltenden Coronavorgaben sei das Kontingent lediglich in der Liebfrauenkirche ausgeschöpft. „Hier gab es sogar zu viele Anmeldungen, so dass wir einigen absagen mussten“.
Nur weil es theoretisch noch freie Plätze in den Kirchen gibt, werden diese nun aber nicht mehr nachträglich vergeben. „Die Anmeldungen sind gelaufen und daher belassen wir es nun so dabei“, sagt de Baey.
Kein Gemeindegesang
Für alle Gottesdienste gilt der Verzicht auf den Gemeindegesang. Alle Kirchen bleiben im Übrigen tagsüber durchgehend zum Besuch und Gebet geöffnet. So bietet sich ein Familienausflug zur Krippe – auch in unterschiedlichen Kirchen – an. In allen sieben Kirchen leuchten schon jetzt die Kerzen an den Adventskränzen, aktuell werden die Weihnachtsbäume und Krippen von Küstern und Freiwilligen aufgebaut.
Ab dem 25. Dezember bis zum 6. Januar sind dann alle Kirchen von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Nur zu Silvester bleiben die Kirchen geschlossen. In und vor den Kirchen sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. In den Kirchen gilt eine Maskenpflicht.
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